Russland

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St.Petersburg

U-Bahn in St. Petersburg
Prunkvoll und sauber, tief unter der Erde
Ob sich hinter den Wänden auf den U-Bahnhöfen wirklich Bunker verbergen?
Kronleuchter
Ob der Bahnhof hinter der Mauer noch mal so lang ist?
Das U-Bahnnetz ist xxx km lang und hat xxx Stationen. Wei Zar xxx unbedingt seine Stadt an der
Ob der Bahnhof hinter der Mauer noch mal so lang ist?
Ob sich hinter den Wänden auf den U-Bahnhöfen wirklich Bunker verbergen?
Kronleuchter
Verblüffend dichte Zugfolgen
Haseninsel
An einer der beiden Brücken zur Haseninsel steht diese Säule.
„Siegessäule“
Unweit davon liegt der Panzerkreuzer Aurora
Was der mit der Haseninsel zu tun hat? Nun ja, man hat jetzt in einem Massengrab auf der Insel Tausende Ermordete gefunden.
Unweit davon liegt der Panzerkreuzer Aurora
Unweit davon liegt der Panzerkreuzer Aurora
Glück muss man haben…
… ist nicht gleich zu erkennen.
Wenn
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Olga
Olga stieg am anderen Ufer der Narva, an der Grenze von Estland nach Russland, zu, und nach vier Tagen an der finnischen Grenze wieder aus. Sie war Reiseleiterin. Olga sprach fehlerfrei Deutsch mit hartem russischen Akzent. Sie war um die 70, klein und kompakt - und quick lebendig, eine Babuschka wie aus dem Bilderbuch. Sie stellte sich als ehemalige Lehrerin vor.

Der erste Eindruck - da ist eine Überwachung an Bord - verstreute sich schnell. Olga war blitzartig beliebt. Sie erzählte aus dem Leben in St. Petersburg, vom Pilze- und Beerensammeln in den Wäldern, die die Stadt umgeben, und vom Haltbarmachen der Früchte und Gemüse für den langen russischen Winter. Viele Leute in St. Petersburg seien darauf angewiesen, die Renten seien karg, sagte sie.

Morgens führte Olga die Gruppe ohne Wartezeit in die Eremitage. Nachmittags war eine U-Bahnfahrt angesagt, dann ging es zum „Schwanensee“ ins Michailowski-Theater am Platz der Künste, dann kurz ins Hotel. Um dann um 1 Uhr nachts rechtzeitig mit uns zur Brückenöffnung an der Neva zu sein. Da der Bus am falschen Ufer war, musste bis 2:00 Uhr gewartet werden, um zurück zum Hotel zu kommen.

Olga fuhr so um 3 mit der U-Bahn nach hause - und war morgens um 8 wieder da. Das Bernsteinzimmer stand ja an. Hoffentlich durfte Olga das Trinkgeld, das sie an der finnischen Grenze von allen bekam, auch behalten. Sie wurde an der letzten Tankstelle von ihrer Agentur dann abgeholt. Kaum anzunehmen, dass sie nichts abgeben musste, hier im russischen Reich wo es nur „lupenreine Demokraten“ gibt.