Von der Siegessäule zum Fernsehturm

Humboldtforum II (Fortsetzung)

Alexander von Humboldt

Wihelm von Humboldt

Neubau

Das Humboldtforum soll u. a. die Sammlung der Südseeboote des Museums Dahlem aufnehmen

Am 12. Juni 2013 wurde der Grundstein für das Humboldtforum gelegt. Das Richtfest fand im Juni 2015 statt.

 

Fertig solle der Nachbau des Berliner Stadtschlosses 2019 sein und es sieht bis jetzt so aus (Aug. 2016), dass alle Termine eingehalten werden können,

 

In erster Linie soll es die außereuropäische Sammlung des Museumszentrums Dahlem aufnehmen.

 

Es wird jetzt, August 2016, schon gepackt. Der Umzug des großen Auslegerbootes aus der Südsee bereitet ziemliche Schwierigkeiten. Es ist das schönste Stück des Museums und fristet abseits der großen Touristenströme in Dahlem ein nicht verdientes Schattendasein.

BERLIN - MITTE

Die Aufnahmen vom Bau sind an einem Sonnabend (8. März 2014) gemacht: Die arbeiten ja! Und das in Berlin!

Na ja, dann ließen sie Punkt 13:00 Uhr doch den Hammer fallen. Vorher machte er hier seine letzte "Luftreise".

Ganz kurz vor Feierabend im März 2014

Blick über die Baustelle 08.03.2014. Links das Rote Rathaus, in der Mitte der runde Turm des Alten

Stadthauses und die Nikolaikirche, daneben die rote Fassade des Ärmelerhauses, rechts die

Hochhäuser an der Leipziger Straße

Schöner Blick von der Infobox auf die Türme des Stadthauses und der Nikolaikirche im Mai 2014

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November 2006

Die Asbestsanierung der 5000 Tonnen Spritzasbest waren von außen nicht zu bemerken.

 

Sie dauerten von 1998 bis 2003, ganze 5 Jahre ohne zu sehenden Baufortschritt.

Wie gesagt dauerten die Abrissarbeiten nach der Asbestsanierung noch mal von 2006 - 2008, ingesamt 8 Jahre

Fein säuberlich wurde der Stahl aus dem ausgedienten Gebäude ausgebaut und gut verkauft.

Juli 2007

Die Stahlträger gingen nach Dubai in die Vereinigten Arabischen Emirate. Immerhin 19.300 Tonnen bester Schwedenstahl waren das.

 

Der Stahl wurde eingeschmolzen und dort im 832 m hohen Burj Khalifa verbaut, dem derzeit höchsten Gebäude der Welt.

August 2007

Der Abriss kostete 119 Millionen Euro, 80 Mio. verschlang alleine die Asbestsanierung, 32 Mio. der Abriss.

August 2007

Nur noch die Versorgungstürme sind übrig.

Oktober 2008

War da mal was?

Juli 2009

Zwischennutzung

Der Rasen und die Holzstege für die Zwischennutzung kosteten knapp 200.000 Euro.

Juli 2009

In Berlins Mitte eröffneten sich nie wiederkommende Sichtachsen. Links das alte Staatsratgebäude, dann das Auswärtige Amt (AA), die Plane an der Bauakademie und die Turm der Friedrichswerderschen Kirche.

Oktober 2010

Natürlich kann in Berlin eine Rasenfläche nicht einfach Rasen sein. Irgendjemanden fällt da schon was ein, hach, sind wir kreativ! Und wenn es ein begehbarer Stadtplan ist.

September 2009

September 2012

Neuer Marstall

September 2012

Marstall - was für ein aus der Zeit gefallenes Wort! Es kommt aus dem althochdeutschen Wort  „marahstal“, zusammengesetzt für Mähre und Stall. Es bezeichnete des Pferdestall eines Fürstenhauses.

 

Ernst von Ihne fertigte die Pläne.  Gebaut wurde es von 1897 bis 1901 und diente zum unterbringen der Schlitten, Kutschen und den 300 Pferden des kaiserlichen Hofes. Derzeit nutzt es die Musikhochschule „Hans Eisler“, die Landesbibliothek und derVerein für die Geschichte Berlins.

Spiegellein

In den goldfarbenen Scheiben des leeren Palastes spiegelt sich die Sonne und strahlt das Portal mit den Einschusslöchern des Neuen Marstal an (Januar 2005)

ehm. Staatsratsgebäude

Das kommt nicht wieder: Aufgenommen im Mai 2009 vom Lustgarten aus. Jetzt steht der Neubau des Humboldtforums dazwischen. Das Gebäude entstand zwischen 1961 und 1964. In der Nordfassade ist das Eosanderportal des Schlosses, das sie 1950 selber gesprengt haben, eingebaut. Allerdings sind nur ein Fünftel originale Teile. Hier saß der Staatsrat bis zum bitteren Ende. Jetzt ist, nach einer 35 Millionen teuren Sanierung, seit 2006 die Managementhochschule European School of Management and Technology (ESMT Berlin) zuhause.

Neubau Humboldtforum
Infobox

Noch ist kein einziger Kran zu sehen. 10 Jahre werden die  Kräne mindestens hier stehen.

 

Da ist sie wieder - die Infobox! 1,5 Mio. € teuer, fünf Stockwerke hoch, Edelgastronomie, Ausstellungen, Aufzug und - zu Anfang - nur 2 € Eintritt (später 3 €).

 

Der Besuch lohnt sich, der Ausblick aus der Höhe ist wirklich phänominal

wie unten zu sehen ist.

Juli 2011

So lange der Neubau des Schloßes nicht höher war als die Terrasse nach Süden hatte man einen lohnenswerten Blick über die Baustelle.

 

Die Aussichtsplattform nach Norden bietet ebenfalls einen spektakulären Blick auf den Lustgarten, auf das Alte Museum und den Dom. Auch hier ist alles vollgestellt mit Tischen der Gastronomie.

März 2014

Klar, wo so viele Touristen hinkommen, wird bei den Preisen kräftig zugelangt.

Der 8. März 2014 muss ja ein toller Tag gewesen sein. Das Archiv zeigt es. Die Bilder unten auch.

März 2014

Blick von der Infobox nach Norden

März 2014

Blick von der Infobox nach Osten

März 2014

Blick von der Infobox nach Süden

März 2014

Blick von der Infobox nach Westen

März 2014