Pflanzen in Costa Rica
Klasse Bedecktsamer - Magnoliopsida

Costa Rica

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Pflanzen

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Ordnung Myrtenartige - Myrtales

Ordnung Kreuzblütlerartige - Brassicales
Ordnung Myrtenartige - Myrtales
In dieser Ordnung der Myrtenartigen - Myrtales sind 9 Familien beschrieben. Da sind die Flügelsmengewächse Combretaceae die schon alleine 400 bis 500 Arten haben. Bei der Familie der Schwarzmundgewächse Melsatomataceae sind es gar 4.500 Arten.

Familie Schwarzmundgewächse - Melastomataceae

Singapur-Rhododendron - Melastoma malabathicum

Es sind nur wenige Bilder im Netz zu finden
Eine kleine Pflanze im Parke Wilson, ohne erklärendes Schild im Unterholz, ob die Bestimmung stimmt? Bei 1.000 Arten der Rhododendren? Aber die fünf ilafarbenen Blütenblätter und die weißlich-gelben Staubgefäße deuten darauf hin.

Familie Myrtengewächse -  Myrtaceae

Wasser- oder Malayenapfel - Syzygium malaccense

Die Früchte sind klein…
…aber schön anzuschauen
Die bluten sind umwerfend schön
Ja, man kann sie essen. Aber sie schmecken manchmal säuerlich, oder nach nichts! Ungefähr wie Äpfel ohne jeden Geschmack. Am schönsten sind noch die herrlichen Blüten, die in kleinen Gruppen an den älteren Ästen des Baumes stehen.

Captain William Bligh (Meuterei auf der Bounty) brachte den Baum 1793 zusammen mit dem Brotfruchtbaum von Tahiti mit nach Jamaika. Die Heimat wird in Malaysia vermutet.

Wegen der schönen Staubblätter wird der Baum eher zur Zierde angepflanzt.


Die Bäume werden bis 25 Meter hoch, oft mit einer kegelförmigen Krone.


Die Familie der Myrtengewächse hat alleine 131 Gattungen mit 4.620 Arten. Da kommt nicht einmal Wikipedia hinterher.


Aber sind diese Quasten nicht schön?

Oft schimmern sie violett

Blauer Eucalyptus -  Eucalytus globulus

Hier in den Lowlands im Norden Costa Ricas am Rio San Carlos stand vor einigen Generationen noch dichter Dschungel.

Traurig der Anblick der neu angelegten Plantage der schnell wachsenden dürren Stämme des Blaues Eucalyptus.

Dann gab der Boden nur noch Gras her - zwei Meter hoch. Aber die Fleischproduktion war so mächtig, dass das hohe Gras (Grama aleman) auch nicht mehr wuchs. Jetzt der Versuch mit dem Blauen Eucalyptus.

Der wurde abgeholzt und auf der dünnen Humusschicht wurde zwei Jahre Mais oder ähnliches angebaut.

Blauen Eucalyptusbäume brauchen lange, um Gewinn abzuwerfen

Blauen Eucalyptus am Río Don Cralos

Regenbogen-Eukalyptus - Eucalytus deglupta

Er wird in Monokulturen für die Papierindustrie angebaut.

Vielleicht ist es der einzige Baum dieser Art in Costa Rica in der Pazifikregion. Er steht in einem kleine Park rechts der Straße von Ciudad Nelly kurz vor San Vito.

Es ist der Baum mit der farbenprächtigsten Rinde. Dieser hat ein beträchtliches Alter. Wer mag den Samen mal aus Australien mitgebracht haben?

700 verschiedene Arten von Eukalypten gibt es. Sie sind ursprünglich in Indonesien und - natürlich - in Australien zuhause. Der Regenbogen-Eukalyptus gehört mit max. 75 m Höhe zu den Giganten unter den Bäumen. Er wächst unwahrscheinlich schnell.

Vier Bilder von dem Regenbogen-Eucalyptus am Jardin Wilson bei San Vito

Costarikanische Guave - Psidium friedrichsthalium

In der Trockenzeit kann man die Guave leichter erkennen

Dieser Baum wird hier Costarikanische Guave genannt - obwohl das Vorkommen von Mexiko bis Venezuela reicht. Wiki meint die Schreibweise des lateinischen Names wäre im Engischen P. friedrichsthalium und im Deutschen P. friedrichsthalianum.


Von den Gaumen gibt es ca. 150 Arten. Die meisten Arten wachsen auf den karibischen Insel. Alleine auf Kuba gibt es 22 Arten.


Guaven wachsen als kleine Bäume. Als Sträucher sind sie immergrün.

Guave auf unbebautem Grundstück in Jacó

Krone der  Costarikanische Guave

Ein Zaun war leider im Wege, um nährer heranzukommen

Familie Weiderichgewächse - Lythraceae

Königinblume oder Rose von Indien -  Lagerstroemia speciosa!

Familie Flügelsamengewächse - Combretaceae

Strandmandel - Terminalia catappa

Typische etagenförmige Wuchsform eines Mandelbaums

Mandelbaum bei Jacò

Ordnung Kreuzblütlerartige -  Brassicales

An jeder Küste des Indischen und Pazifischen Ozeans sind die Bäume zu sehen. Auf fast jeder der Malediveninseln fressen die Flughunde von den Früchten, hier in Costa Rica sind es die „Lapas", die Roten Aras, die sie mögen.

Bei so einem weitverbreiteten und leicht zu erkennenden Baum - die Äste sind "etagenförmig" angeordnet und eine Mandel erkennt jeder - ist es kaum verwunderlich, dass es allein im Deutschen folgende Namen gibt:

Strandmandel, bei Wikipedia Katappenbaum (was keiner je gehört hat), Badam, Indischer Mandelbaum. Im BLV-Bestimmungsbuch "Pflanzen der Tropen" von 2000 ist der Baum noch in einer eigenen Familie Strandmandelgewächse (jetzt: Flügelsamengewächse) eingeordnet.

Die weite Verbreitung kommt schlichtweg daher, dass die Früchte schwimmfähig sind. Sie sollen sogar essbar sein was nach vielen Selbstversuchen von den Malediven, Indien, Bangladesh, Indonesien und hier nicht unbedingt empfohlen werden kann...

Ein Baum, der wie überall beschrieben, 25 m hoch werden soll, war nirgends zu sehen.

Familie Melonenbaumgewächse -  Caricaceae

Papaya - Carica papaya

Diese Pflanze ist weder Baum noch Strauch oder Staude. Der "Stamm" ist nicht verholzt. Man könnte "baumförmiges Kraut" sagen. Und doch werden sie zwischen 5 und 10 m hoch. Die Blätter wachsen spiralförmig um den Stamm herum und werden unabhängig von der Jahreszeit nach und nach abgeworfen. Nur die Krone bleibt erhalten.

Die bei uns verkauften Papayas kommen meistens aus Brasilien oder Hawaii. Sie wiegen nur 0,5 kg und reichen natürlich im Geschmack nicht an eine 6 kg schwere, am Stamm gereifte Frucht heran. Noch grüne Papayas werden wie Gemüse zubereitet und, vorallem in Asien, zu Chutneys verarbeitet. Hier sind sie auch in Salzas zu finden.