Costa Rica

 

 

Vögel

Vögel, Seite

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Familie Kolibris - Trochiidae

Diese gut erforschte Familie der Neuweltvögel umfasst 330 Arten, verteilt zwischen Alaska und Feuerland. Den Winter verbringen sie in den wärmeren Regionen.

 

Sie sind an der Art, wie sie fliegen, gut zu erkennen. Ihre Federn irisieren im Licht und sie ernähren sich durchaus nicht nur von Nektar. Ihren Eiweißbedarf decken manche Arten auch durch kleine Insekten und Spinnen. Kolibris sind zwischen 5,7 und 20 cm groß.

Hummingbird

Am 10.01.2009 zerstörte das schwerste Erdbeben seit 150 Jahren am Vulkan Poas viel Dörfer durch Erdrutsche. Die alte Kolibistation wäre beinahe in die tiefe Schlucht direkt hinter dem Haus gestürztgestürzt.

Blick von der Terrasse des neuen Hauses 300 m weiter im Süden in die Schlucht mit dem Wasserfall

Fast alle Kolibriaufnahmen, die vom Herkuleskäfer und der Vogelspinne auch, entstanden auf ca. 800 m Höhe in einer Soda (kleines "Restaurant" ohne Lizenz für Alkohol), die sich „Kolibristation“ nennt. Sie liegt auf der Strasse zwischen Alujela und dem Vulkan Poas, einen Kilometer hinter dem Wasserfall.

 

Auf einer kleinen Terrasse mit Blick in ein tiefesTal sind hier ein paar Colaflaschen mit Zuckerwasser aufgehängt, die die Kolibris anlocken. 14 Arten sollen hier herumflattern. Die dicke Mama dort kocht gut. Für ein paar Colones gibt es stark eingekochtes,hervorragend gewürztes Rind- oder Hühnerfleisch, Platanos oder Yuca, Reis, sauereingelegte Paprika, na ja, eher Chilischoten. Urig auf einen Blechteller geklatscht und mit verbogener Alugabel „serviert“ - es schmeckt einfach prima! Nur darf eine "Soda" kein Bier verkaufen; sie holt es halt vom Nachbarn.

Violettdegenflügler - Campylopterus hemileucurus (Deppe, 1830)

Engl.: Violet Sabrewing; Span.: Colibrí Morado

Violettdegenflügler, interessante Kameradaten: Canon EOS 5D Mk II, 200 mm, f 2,8, 1/3200 sek, ISO 3200 am 06. Februar 2014

Die Violettdegenflügler ist die einzige Kolibriart, die sich durch den gebogenen Schnabel auf Anhieb identifizieren lässt. Außer dem ist sie mit 15 cm und 11,6 gr des Männchen die größte Art. Man findet sie in der Bergkette, die sich vom Süden Mexikos bis zum Westen Panamas hinzieht. Brüten tun sie in 1500 bis 2400 m Höhe. Außerhalb der Brutzeit sind sie auch bis 400m zu finden. Neben dem gebogenen Schnabel ist ein weißer Punkt hinter dem Auge ein wichtiges Erkennungsmerkmal. Das Federkleid irisiert in blau, blauviolett und grün und grünblau. Der Schwanz ist schwarzviolett. Die Steuerfedern sind weiß. Die Unterseite ist schmutzig-weiß.

Violettdegenfluegler - Campylopterus hemileucurus

Violettdegenfluegler - Campylopterus hemileucurus, sehr dunkel gefärbt, im Wettflug mit einer Wespe zur Zuckerlösung

Braunschwanzamazilie - Amazilia tzacatl (de la Llave, 1833)

Engl.: Rufous-tailed Hummingbird; Span.: Amazilia de Cara Rufa

Braunschwanzamazilie - Amazilia tzacatl (de la Llave, 1833)

Braunschwanzamazilien sind die am weitesten verbreiteten und am häufigsten vorkommenden Kolibris in Costa Rica. Sie mögen sogar die trockenen offenen Flächen im Nordwesten. Vom Mai bis Januar brüten sie auf der pazifischen und von Oktober bis Juni auf der caribischen Seite. Sie kommen aber auch in den Bergen vor. Das Bild entstand auf ca. 1000m. Verbreitung von Costa Rica bis Ecuador.

Engl.: Steely-vented Hummingbird; Span.: Amazilia Verdiazul

Stahlgrüne Amazilie - Amazilia saucerrottei Delattre & Bourcier, 1846

Selbst wenn die Stahlamazilien oder bei Wikipedia auch Stahlgrün-Amazille (wo ist Stahl denn grün?) mit 9 cm ausgewachsen sind, wiegen sie nur 4,5 Gramm. Der gerade Schnabel wird 18 mm lang. Diese Art ist in Costa Rica recht häufig. Relativ offene Landschaften, Kaffeeplantagen und Gärten werden gerne besucht. In den Bergen bis hinauf auf 1800 m sucht er Nektar in Bäumen und Blumen. Aus seinem röhrenförmigen Schnabe schnellt die lange Zunge heraus und nimmt den Nektar auf.

 

Verbreitung: Westen Nicaraguas bis zum Norden Kolumbiens und Venezuelas.

Auf dem Bild ist - zumindest sehr gut auf dem Original - ist die hervorschnellende Zunge zu sehen.

Engl.: Black-throated Hermit; Span.: Ermitaño Barbinegro

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Gut auf der Terrasse mit dem Zuckerwasser sind die Beobachtungs-möglichkeiten der im Wald kaum so auf den Chip zu bekommenden 9 cm großen, 2,6(!) gr schweren, ungeheuer flink herumfliegenden Vögel.

 

So war deutlich zu sehen, wie sie bei vermuteter Gefahr die Kopffedern aufstellen. Bei den Papageien stellen sich dagegen die Nackenfedern auf - wie bei Menschen (wenn sie denn da Federn hätten!).

Engl.: ; Span.: Ermitaño

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Grünbrustmango - Anthracothorax prevostii  Lesson, 1832

Engl.: - Green-breasted Mango; Span.: Mango Pechiverde

Grünbrust-Mangokolibri

Mit immerhin 12 cm sind diese Kolibris mit 7,5 gr fast schon Schwergewichte. In offenen Geländen mit halbhohen Bewuchs, Mangroven, Kaffeplantagen, Waldränder fängt er in der Luft kleine Insekten und sucht Blüten an bestimmten Bäumen. Soll an der nördlichen Pazifikküste und um den Golf von Nicoja bis zum Rio Tárcoles häufig sein. Verbreitet von Mexico bis Peru.

Violettkopfkolibri - Klais guimeti (Bourcier, 1843)

Engl.: Violet-headed Hummingbird; Span.: Colibrí Cabeciazu

Violettkopfkolibri - Klais guimeti (Bourcier, 1843)

Eigentlich sollte man vor Hochachtung erstarren: Auf 7,5 cm Länge und 2,8

gr Gewicht sind alle Lebensfunktionen untergebracht und vieles, was die Homoniden nicht können. Körperteile so schnell bewegen, dass das menschliche Auge nicht einmal mitkommt; vom Fliegen mal ganz abgesehen.

 

Hier oben in den Bergen bis 1000m, sagt die dicke Mama (s. oben), sind sie oft am Zuckerwasser.

 

Verbreitung: Honduras bis Bolivien.

Engl.:  Coppery-headed Emerald; Span.: Esmeralda Capirotada

Bronzekopf-Elvirakolibri - Elvira cupreiceps (Lawrence, 1866)

Das Seil ist vielleicht ein Zemtimeter dick und damit ein guter Vergleich zur Größe der kleinen Krallen unddes ganzen Vogels: 7,5 cm und 3,2gr! Was mag da eine Feder wiegen? In und an den nassen Nebelwäldern hat er seine bestimmten Bäume deren Blüten der je nach Jahreszeit aufsucht. Werden die auch noch abgeholzt...

 

Bronzekopf-Elvirakolibri gibt es nur in Costa Rica.

Grünstirn-Brillantkolibri - Heliodoxa jacula Gould, 1850

Engl.:  Green-crowned Brilliant; Span.: Brillante Coroniverde

Grünstirn-Brillantkolibri - Heliodoxa jacula Gould, 1850

Böse hat er den Eindringling angeschaut. Der war ihm zu nahe an der Futterstelle. Vielleicht will er auch sein Weibchen (unten) verteidigen. Kolibris sind ziemlich rabiat wenn es um ihr Territorium geht. Der Fotograf hat aber trotzdem keine Angst gehabt!

 

Mit 13 cm und 9,5 gr gehört diese Art zu den Großen unter den Kolibris. Verbreitet von Costa Rica bis Equador.

Engl.:  Magnificent or Admirable ; Span.: Colibrí Magnífico

Ordnung Segler und Kolibris - Apodiformes

Kolibristation
Bronzekopf-Elvirakolibri - Elvira cupreiceps (Lawrence, 1866)
Schwarzkehl-Schattenkolibri - Phaethornis atrimentalis
Lawrence, 1858
Stahlgrüne Amazilie saucerrottei (Delattre & Bourcier, 1846)
Violettkron-Brillantkolibri - Eugenes fulgens (Swainson, 1827)
Streifenkehl-Schattenkolibri - Phaethornis-striigularis