Guatemala
Guatemala, Seite
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Morgens…

Nur nicht beim Fotografieren auffallen…
Indigoblau?
Für diese Keramiken ist der Markt berühmt
Neben den Keramiken Weden die schönen Webarbeiten der Mayas hier verkauft
Um Erlaubnis gefragt
Un hombre, muy hombre

Fotografieren

Markt in Chicicastenango
Markt in Chicicastenango
Irgendwo in Chichicastenango. Heute ist es kein Dorf mehr. Hier leben nun über 100.000 Einwohner.
Es ist halt auch ein Treffpunkt so ein Markt
Was man so braucht wenn man hier lebt
Wirklich, es gab nichts für Touristen…
…es waren ja auch kaum welche da
Warten auf die ersten Kunden
Waren wurden herangeschleppt
Überall stieg Rauch von Holzfeuern auf.
… ist es auf 2000 m Höhe für jemand der dauerhaft in den Tropen unten am Meer lebt schlichtweg saukalt. So kann man bei 27° C keine Gartenparty geben. Hier waren kaum 15° C bevor die Sonne hochsteigt. Selbst die Mayas haben gefroren.
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Nie hat jemand gebettelt
Wo gibt es das heute noch auf der Welt: keine Touristen!
Nicht alle haben viel anzubieten
Schöne Motive überall

Chichicastenango

Die Kirche Stantos Thomás in   Chicicastenango
Es ist peinlich, in so einer friedlichen Atmosphäre den Leute eine dicke Linse mitten ins gGesicht zu halten. Aber der damalige Profiekamera von Canon, die F1, konnte man ein Schachtsucher aufsetzen. So schaute von oben rein und unter dem Arm hindurch ließen sich seitlich Aufnahmen machen. Klar, spektakuläre Motive ließ und lässt man sich nicht entgehen.
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Bei den beiden Bildern oben wurde per Geste um Erlaubnis gefragt. Bei 53 verschiedenen Sprachen in diesem kleinen Land ist up country manchmal die Verständigung schwierig, Gerade hier, wo 95 % der Bevölkerung Mayas sind.
Essen müssen auch Mayas
…das ist irgendwie peinlich
Schon 1974 war der „Indianermarkt“ in Chicicastenango ein Muss auf einer Reise durch Guatemala. Er findet auch heute noch jeden Donnerstag und Sonntag statt. 
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Hier wurde nichts für Touristen verkauft. Es gab sie ja auch nicht in nennenswerter Zahl. Hier wurden Gebrauchsgegenstände für die Mayas gehandelt. Keramiken, hergestellt in den 12 Dörfern am Atitlán-See , Stoffe, aber kaum Lebensmittel.
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Damals war das Reisen im Land noch relativ ungefährlich. Heute sollte man Begleitung der INGUAT dabei haben, (nicht ohne schweres MG - nicht ganz so ernst gemeint). 
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Hörte man ein breites, langgezogenes
Tschaitschaikästenängo 
waren höchstens Amis in der Nähe. 
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Neben Japanern waren noch Deutsche unterwegs. Sie reisten oft preiswert init Bussen um die Welt, die in einem Anhänger Schlafkabinen mit führten: Rotel Tours. sie waren ziemlich unbeliebt hier, weil sie wenig ausgaben.
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Ein verzweifelter Shoe shine boy brüllte mal so eine Busladung an: „Schuhputz 1 Dollar!“ zahlten die natürlich nie. Das waren auch 2,45 DM. Aber er hatte Hunger und hätte es auch für 10 Pfennige gemacht.
Schönen Flechtarbeiten aus Stroh
Hier auch
Diese Keramiken sind fast ein Hight-Tech-Produkt. Wenn man sich die Krüge genauer ansieht, kommt man vielleicht drauf.
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Es sind gebrannte Tonkrüge. Sie sind nur oben in den schönen Erdtönen der Mayas lasiert. Unten ist der poröse Ton zu sehen.
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Füllt man Wasser ein, sickert es allmählich aus den feinen Poren. Es verdunstet. Dadurch entsteht Kälte, Verdunstungskälte.
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Wer weiß, wie lange die Mayas diese preiswerten Aire Conditionarios ohne jeden Stromanschluss schon haben.
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Es funktioniert fantastisch. Mehrere davon - es gibt sie auch als bunt bemalten, großen Hahn - im Zimmer, kühlen den Raum bei Außentemperaturen von um die 35°C merklich herunter.
Der spanische Concistador Pedro de Alvarado ließ den Mayatempel an dieser Stelle 1524 abreißen. Nur die 18 Stufen haben überlebt.
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Der Markt fängt früh an, gleich nach Sonnenaufgang. Auf 15° Nord ist das schon um 6 Uhr.