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Italien

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Toskana

Pisa

Der Dom zu Pisa - Santa Maria Assunta und der Campanile
Der Dom Santa Maria Assunta und der Schiefe Turm von Pisa, der Campanile
Wahrlich beeindruckend, selbst wenn man die berühmtesten Bauwerke der Welt gesehen hat
Ansicht des Domes und des Baptisterium, der Taufkirche vom Süden gesehen

Auf der Piazza del Duomo, inmitten einer gepflegten Rasenfläche, stehen 4 Bauwerke:

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Dom, Baptisterium, Campanile und der Camposanto Monumentale

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Da ist alles zusammen, zumal gegenüber der Südseite des Domes schon immer ein Krankenhaus war. Praktisch, wenn gleich gegenüber sich der Große Friedhof (Camposanto Monumentale) befindet.

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Nicht nur der berühmte Campanile, sondern auch die Taufkirche hat eine beträchtige Schieflage wie auf dem Bild deutlich zu sehen ist.

Die  Westfassade vom Ende des 12. Jhdt. zieren Blendarkaden die den Bilck auf den farbigen Marmor der Wand freigeben.
Eine der 52 Säulen ist Rot. Sie wurde aus Mallorca mitgebraucht und hier wieder verwendet, Die Fassade hat in der Architektur eine gewisse Bedeutung. Sie ist die erste, die den Übergang von der glatten Wand zur plastischen Gestaltung  darstellt.
Im Dom
Die Kassettendecke
Der Campanile - „Der Schiefe Turm von Pisa“
Torre pendente di Pisa
Schief bauen können wir in Berlin auch. Nur ist der Münzturm von Andreas Schlüter nahe dem Berliner Schloss 1702, als er 60 m hoch war, eingestürzt. Auch hier war es der Untergrund, der zur Schieflage führte. Und so ist der Campanile das berühmteste schiefe Gebäude weltweit.
Torre pendente di Pisa
Der Bau des Campanile wurde 1173 begonnen. Als man 1185 in der 3. Etage angekommen war, neigte sich der Turm nach Südosten - und man ließ den Bau für 100 Jahre ruhen.
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Die nächsten 4 Stockwerke wurden dann in geringerem Neigungswinkel weiter gebaut und erst 1372 wurde der ursprünglich auf 100 m Höhe geplante Turm fertig gestellt. 14.200 Tonnen Marmor aus Carrara wurden für den 55 m hohen Glockenturm verbaut. Der Durchmesser betrögt 12 m.
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1990 musste der Turm für Besucher gesperrt werden. Er hatte sich gefährlich geneigt. Seit 2001 dürfen Gruppen von 40 Besuchern für 15 Minuten den Turm wieder besuchen.
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Jetzt hat der Turm an der Spitze eine Auslenkung von 3,90 m (4°).In den 80er- und 90ger-jahren gingen diverse Vorschläge durch alle Pressemedien. Kommisionen wurden bestellt, entlassen, wiedergeholt. Stahlringe um die Etagen gelegt, 600 Tonnen Bleibarren als Gegengewicht auf das Fundament gelegt.
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Seit 1995 sind es 900 Tonnen und 50 m3 Material durch Bohrungen unter dem Fundament hervorgeholt. Das brachte die Neigung von 5,5° tatsächlich auf die 4° von heute.
„Spitzenleistung“
Baptisterium - Die Taufkirche
Nicht nur der Turm steht schief. Auch das Baptisterium, die Taufkirche des Domes hat eine gewaltige Schieflage.
Der Untergrund war nicht so geeignet für die schweren Marmorgebäude

Der Bau aus dem 12. Jhdt. ist mit 54 m Höhe und einem Umfang von 107 m die größete Taufkirche der Geschicht. Bis der zur Fertigstellung vergingen mehr als 250 Jahre.

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Die auf sieben Säulen ruhende secheckige Marmorkanzel  stammt aus der Zeit von 1255.1260 aus ist aus einem Stück Marmor gefertigt.

Die Kanzel im Baptistarium
Wahrlich ein Kunstwerk
Camposanto Monumentale - Der Große Friedhof
Camposanto Monumentale
Tuoristen eben
Was die Leute so alles anstellen, um den Turm stützen zu wollen
Fundament des Turmes - und Schatten
Wer schaut schon auf die Tasche von Prada
Busse ohne Ende