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Italien

Italien

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Toskana

Siena

Blick über Siena
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Steineichen an der Stadtmauer von Siena
Der Wohnkompfort sie ja doch etwas mittelalterlich aus
Große Höhenunterschiede in Siena
und keinen einzigen Radfahrer
Endlich ein Laden den man so dringend braucht
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Dom von Siena
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Piazza del Campo
Piazza del Campo
Palazzio Pubblico mit dem Turm Torre del Mangia am der Piazza del Campo
Ob das hier anfallende Regenwasser früher mal Zisternen gefüllt hat?
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Das Pferderennen - Palio di Siena

Dieser zentrale Platz in Siena, der bereits 1169 erwähnt wurde, hat für Italien etwas ganz außergewöjnliches: keine Kirche. Wie erholsam.

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Ursprünglich war er mit seinem natürlichen Gefälle dafür angelegt, das Regenwasser abzuleiten. Da sich hier 2 Fernstraßen kreuzten, wurden Märkte abgehalten und die weltlichen Feste gefeiert. An der tiefsten Stelle wurde dann das Rathaus gebaut. So musste der Trum besonders hoch werden, um die Stadt überragen zu können.

Weltberühmt ist der Campo natürlich durch die beiden jährlichen Pferderennen, die zu den härtesten der Welt zählen. 

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Jeweils am 2. Juli und am 16. August findet das Palio di Siena statt. Und das schon seit dem Mittelalter. Palio bedeutet im italienischen ein Wettkampf zwischen benachbarten Gemeinden. Hier sind es die 17 Stadtteile (Contraden) von Siena. Deren bunte Flaggen sieht man überall in den Straßen.

Sechs Wochen nach dem Renne hängen die Flagen noch im Wind

Die Regeln sind kompliziert. Je ein Reiter und ein Pferd vertreten in bunten Farben ein Contrade. Immer nur 10 nehmen jährlich wechselt an den Rennen Teil - natürlich zu Ehren einer Madonna und Maria.

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Die Reiter kommen nicht unbedingt aus den Stadtteilen, sondern sind professionelle Jockeys. Man hält 60 Halbblüter vor, die letztendlich per Los zugeteilt werden. Die Pferde werden ohne Sattel geritten. Nach komplizierten Zermonien und Regeln und nach einem historischen Umzug vorweg mit vielen Fahnen und historischen Kostümen, folgt irgend wann mal der Start, natürlich ebenfalls furchtbar kompliziert.

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Dann geht es 3 Runden um den Platz, jede Runde inetwa zu 100 Sekunden. Das Pferd, das zu erst im Ziel ist, siegt, ob mit Reiter oder ohne. Es muss aber noch das Diadem auf der Stirn haben.

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Der große Verlierer ist der Zweitplazierte, nicht etwa der Letzte. Dafür feiert der siegreiche Stadtteil schon mal mehrere Wochen.

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Die Rennbahn über den d-förnigen Platz ist 7,50 m breit und 300 m lang. Eine festgestampfte, 20 cm hohe Schicht aus Tuff und Sand bildet den Untergrund.