Libanon

Seit der Antike ist bekannt, dass die besten Goldschmiede in Damaskus zuhause sind.

Da kaufte die Frau eines Kollegen wunderbare Goldschmiedearbeiten, breite Armringe. Viele Jahre wurde sie für den Schmuck bewundert.

Dann aber geschah ein Unglück. Das Gold kam im Badezimmer in Kontakt mit einem scharfen Reinigungsmittel. Ein Spritzer nur - und das "Gold" zerfiel in ein weißes Pulver....

Nicht gerade vertrauenerweckend diese Gaststätte am Meer

Die Flüge aus den reichen Ländern am Golf sind billig: Morgens hin, was trinken, einkaufen und Abends zurück

Der Goldhändler des Vertaues? In Beirut? Hahahahahahah! Das ist ein Witz im gesamten Nahen Osten!

Stolz - mitten auf der Straße

Das war der Renner im ganzen Nahen Osten, der 190ger. Voll aus Eisen, unverwüstlich!

Levantinische Gelassenheit und Gehupe im Verkehr von Beirut

Die Armen siedelten am Ufer. Das hat sich 30 Jahre später über all stark geändert.

Libanon

Seite    von 4

Ein Glück, dass das Mittelmeer kaum einen Tidenhub hat: das würde stinken!

Flagge Libanon

2

Im Bazar von Beirut: fast zu 90 Prozent Goldläden

Neapel, oder was?

... einer Kamera schon mal Gemüse hinter her. Ist in Kabul nie passiert.

Nur ein Stück raus aus Beirut und die Luft ist klar

Wenn man den Verkehr mit heute vergleicht...

Markt ist immer, Dreck auch

Beirut, wie es damals war. Danach gab es 30 Jahre Krieg

Was soll man auch sonst machen?

Die warfen einen Ausländer mit...

Beirut

Beirut in der Abendsonne

Kommse ran, kommse ran, hier werden sie genauso besch..... wie nebenan....

Beirut

Satelitenbild (Wikipedia) von 2002.  Im Westen das Libanongebirge, im Osten der Anti-Libanon

Die vielen Kriege haben eh alles zerstört. Man kann nicht im Frieden leben wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt...

Die Taxifahrer, die Kellner, alle Libanesen verfluchten die Palästinenser und die Syrer. Sie würden sich einmischen und das Land kaputt machen - wie recht sie haben sollten.

Die Pan Am hatte 2 Flüge rund um die Welt: Flug Nr. 001 und 002. Der eine flog täglich so rum, von Ost nach West, und der andere eben anders herum. Sie verbanden viele Hauptstädte der Welt auf allen Kontinenten.

Es gab Butter, Brot, Milch, Bier, Wein, Wurst und Käse aller Art, ja sogar Buchläden und saubere Mittelklassenhotels gab es, und man musste nicht im Hilton oder Interconti absteigen.

Nur, Beirut war nie schön. Trotz der wunderbaren Lage zwischen dem Libanongebirge und dem Mittelmeer hat es sich dem Wasser nie zugewandt.

Konflikte zeichneten sich schon damals ab. Die vielen Flüchtlingslager der Palästinenser wucherten wie Krebsgeschwüre in der Stadt.

Beirut als Stadt war nie schön wie so viele andere Hauptstädte auf der Welt. Wild und ohne Plan gewachsen, die Küste verbaut, dem Meer nicht zugewand.

Die Schönheit muss man im Land suchen, oder im Libanongebirge, im Anti-Libanon (150 km lang, höchster Berg der Hermon mit 2814m) der an der Grenze zu Syrien mit der dazwischen liegenden Bekaaebne mit den Tempeln von Baalbek.

Wunderschön sind auch die biblisch-alten kleinen Hafenstädte wie Sidon usw.

Der Libanon vor den Kriegen als er noch den Ruf der "Schweiz des Nahen Ostens" hatte. Wenn man nach Jahren in Afghanistan hier landete, kam man aus dem Staunen nicht heraus.

Tehran - Beirut: ein Katzensprung mit dem Jumbo der Pan Am. Das war im Oktober 1972. Alle Bilder der 3 Seiten sind in der Zeit entstanden.

Das Meer wurde eher als Müllkippe angesehen und, wie unten zu sehen ist, nicht gerade die Reichen wohnten hier. Die lebten hoch in den Bergen.

Die Attraktion Beiruts, des Libanons, ja des ganzen Nahen Ostens mit seinen Tausenden, unermesslich reichen Prinzen (alleine aus der Saudi-Arabischen Herscherfamilie gibt es um die 1000 Prinzen!) war und ist das CASINO DU LIBAN.

22 km nördlich von Beirut liegt der Komplex mit Spielkasino und einer Show, die nur von Las Vegas übertroffen wurde.

Anzug und Krawatte waren Pflicht, die Show gab es nur mit Abendessen im großen Saal.

Als die Show begann, bewegte sich der Boden des Saales in der Mitte auseinander und ein gewundener Fluss wurde sichtbar.

Ein Missisippidampfer fuhr aus eigener Kraft zwischen den Tischen hindurch, beladen mit einer Dixlandkapelle und spärlich bekleideten hübschen Tänzerinnen. Wahrlich, die Show konnte sich sehen lassen. Alles was auf der Welt Rang und Namen hatte trat hier auf.

Neben an ratterten die Spielautomaten, rollte die Kugel. Unvergessen der Stapel Jetons auf denen 50.000 stand, US$. Für einen Dollar zahlte man 2,45 DM.

Wappen Beirut