Pracht-Sternschnecken Jorunna rubescens

Handbuch der Malediven

Kapitel 5: Weichltiere

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Familie Warzenschnecke Phylidiidae Lamarck, 1801
 Warzenschnecke Phyllidia varicosa Lamarck, 1801
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Überfamilie
Familie
Gattung
Art
Erstbeschreibung
Englisch: Swollen Phyllidia
Quelle: Wikipedia engl. und de. unter Meerwasser-Lexikon.de
Philibert Bidgrain: Sea slug from South West Indian Ocean
Heterobranchia 
Euthyneura 
Nudipleura
Nudibranchia
Euctenidiacea
Doridacea
Phyllidioidea
Phylidiidae
Phylliidia
P. varicosa
(Lamarck, 1801)
Überordnung
Ordnung
Teilodrnung
Familie
Gattung
Art
Erstbeschreibung
Heterobranchia
Nacktkiemer Nudibranchia
Sternschnecken Phylidiidea
Warzenschnecken Phylidiidae
Phylliidia
P. varicosa 
Lamarck, 1801
http://seaslugs.free.fr/nudibranche/a_intro.htm
 Warzenschnecke Phyllidia varicosa Rafinesque, 1815

http://seaslugs.free.fr/nudibranche/a_intro.htm

Phyllidia varicosa  Lamarck, 1801

Handbuch der Malediven

Pracht-Sternschnecken scheinen ihre Farben zu ändern
Glenis Pracht-Sternschnecke Goniobranchus gleniei (Kelaart, 1858)
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Überfamilie
Familie
Gattung
Art
Erstbeschreibung
Quelle: Wikipedia engl. und de.  Meerwasser-Lexikon.de
Philibert Bidgrain: Sea slug from South West Indian Ocean
Englisch: Goniobranchus gleniei
Nudibranchia
im Netz
keine 
Kladistik 
für 
diese 
Art zu finden
Goniobranchus
G. gleniel
Kelaart, 1858
Unterklasse
Überordnung
Ordnung
Unterordnung
Teilornung
Familie

Gattung
Art
Erstbeschreibg
Heterobranchia
Hintererkiemer Opisthobranchia
Nacktkiemer Nudibranchia
Eutctenidiacea Sternschnecken 
Doridoidea
Pracht-Sternschnecken 
Chromodoris
Goniobranchus
G. gleniel 
Kelaart, 1858

Gleneis Pracht-Sternschnecke  Chromodoris gleniei  (Russell, 1935)

Nur in der Nacht sind diese Nacktschnecken unterwegs. Es sind Einzelgänger, die sich nur zur Paarungszeit zusammenfinden. Mit dem hellen Mantelsaum fallen sie im Schein der Lampe sofort auf. Oft sieht man sie allerdings nicht. Der braune Fleck auf dem Rücken ist mit einer schwarzen Linie dekorativ zum Weißen abgesetzt. Die Kiemenbüschel und die Rhinosomen (Sinnesorgan der Nacktschnecken) sind fast durchsichtig.

Vorkommen: Indo-Pazifik.
Familie Spanische Tänzer  Hexabranchidae
Spanische Tänzerin  Hexabranchus Sanguineus 
(Rüppell & Leukart, 1830)
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Überfamilie
Familie
Gattung
Art
Erstbeschreibung
Quelle: Wikipedia engl. und de. unter Meerwasser-Lexikon.de
Philibert Bidgrain: Sea slug from South West Indian Ocean
Englisch: Spanish dancer
Heterobranchia 
Euthyneura 
Nudipleura
Nudibranchia
Euctenidiacea
Doridacea
Polyceroidea
Hexabranchidae
Hexabranchus
H. sanguineus
(Rüppell & Leukart, 1828)
Überordnung
Ordnung
Unterordnung
Teilodrnung
Familie

Gattung
Art
Erstbeschreibung
Heterobranchia
Hintererkiemer Opisthobranchia
Nacktkiemer Nudibranchia
Sternschnecken Doridoidea
Spanische Tönzerun Hexabranchidae
Hexabranchus
H. sanguineus
(Rüppell & Leukart, 1828)
Spanische Tänzerin im flachen Wasser hinter dem Riffdach
Für eine Nacktschnecke kann diese bekannte Spanische Tänzerin mit 90 cm Länge (eng. Wikipedia) außergewöhnlich groß werden. Die auf den beiden Fotos ist ungefähr 20 cm lang. 

Jeder kennt den Namen, kaum einer bekommt die nachtaktive Schnecke zu sehen. Besonders als Schnochler. Auf dieses Foto wurde 20 Jahre gewartet. Hinzu kommt - die rote Farbe deutet es an - dass die großen Nacktschnecken in den tieferen Regionen am Riff leben.

Die Färbung ist variabel. Rot ist die Grundfarbe, Flecken sind gelb oder weiß in jeder Schattierung. 

Kriecht die Schnecke über den Untergrund, hat sie den Mantelsaum eingerollt. Werden diese ausgerollt, können sie anmutig wie eine spanische Flamencotänzerin schwimmen. So ein Bild: das wäre es gewesen.
Meedhufushi, 1999

Das Gelege der Spanischen Tänzerin

2009 waren Rund um Embudu einiege dieser Gelege zu sehen

In den Jahren davor und danach sah man sie nie wieder. In den nun nur noch grauen toten Riff stechen sie ja sofort ins Auge. Da wäre ich nie dran vorbei geschwommen. Hier sind sogar zwei in ca. 1 m Tiefe (Embudu, 2009) zu sehen.

Die Laichbänder sind rosettenartig am Untergrund befestigt, gerade so tief, dass die Wellen noch für eine Wasserbewegung sorgen, ohne sie zu zerstören. Die einzelnen Waben enthalten je ein Ei, ein Gelege enthält tausende Eier.

Die rote Farbe sagt aus: Achtung, wir sind giftig. Sie enthalten u. a. Schwefelsäure.

Nicht fertig

Im Mergus Band 5, Seite 685,wird diese seltene Nacktschnecke noch mit Kentrodoris rubescens Feinstrich-Nacktschnecke Bergh, 1876 geführt. Heute ist es ein Synonym.
Stamm
Klasse
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Überfamilie
Familie
Gattung
Art
Erstbeschreibung
Quelle: Wikipedia engl. und de. unter Meerwasser-Lexikon.de, Mergus Band 5, Seite 685,
Philibert Bidgrain: Sea slug from South West Indian Ocean
Englisch: Sea slug
Weichtiere Molluska
Schnecken Gastropoda
Heterobranchia
Euthyneura
Nudipleura
Nudibranchia
Euctenidacea
Doridoidea
Discorididae
Jorunna
J. rubescens
Bergh, 1876
Stamm
Klasse
Unterklasse
Überordnung
Ordnung
Unterordnung
Überfamilie
Familie

Gattung
Art
Erstbeschreibg
Synonym
Weichtiere Molluska
Schnecken Gastropoda
Orthogastropoda
Heterobranchia
Nacktschnecken  Nudibranchia
Euthyneura Sternschnecken 
Doridoidea
Pracht-Sternschnecken 
Discorididae
Jorunna
J. rubescens 
Bergh, 1876
Kentrodoris rubescens Bergh, 1876
Familie Pracht-Sternschnecken Chromodorididae Bergh, 1891
Pracht-Sternschnecken Jorunna rubescens Bergh, 1876
Warzenschnecke Phyllidiopsis gemmata Pruvot-Fol, 1957
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Überfamilie
Familie
Gattung
Art
Erstbeschreibung
Quelle: Wikipedia engl. und de. unter Meerwasser-Lexikon.de
Philibert Bidgrain: Sea slug from South West Indian Ocean
Englisch: Gemma´s Phyllidia
Heterobranchia 
Euthyneura 
Nudipleura
Nudibranchia
Euctenidiacea
Doridacea
Phyllidioidea
Phylidiidae
Phyllidiopsis
P. gemmata 
Pruvot-Fol, 1957
Überordnung
Ordnung
Überfamilie
Familie
Gattung
Art
Erstbeschreibung
Heterobranchia
Nacktkiemer Nudibranchia 
Phyllidioidea
Warzenschnecken Phylidiidae
Phyllidiopsis
P. gemmata 
Pruvot-Fol, 1957
Warzenschnecke Phyllidiopsis gemmata Pruvot-Fol, 1957
Meeresschnecken der Malediven
Seite 6

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4 Überfamilien mit 15 Familie und mehr als 360 Arten

Wirbellose - Invertebrata

Ordnung Nacktkiemenschnecken - Nudibranchia

Pracht-Sternschnecken Jorunna rubescens
Was aussieht wie Augen sind Fühler, die Gerüche und Strömungen aufnehmen.
Klasse Schnecken - Gastropda

Mai 2019

Meedhuffushi im Süd-Nilandu-Atoll war 1999 gerade Hotelinsel geworden. Die Gesichter der Chefs dort waren lang. Neun Monate vorher waren alle Korallen durch den El Niño abgestorben.

Aber schon in der ersten Nacht dann die Begegnung im flachen Wasser mit diesem seltsamen Wesen: eine Sternschnecke von immerhin 20 cm Länge.

Sie sind variabel gefärbt und leben von festsitzenden Tieren wie Seescheiden, Seepocken, Moostieren oder Schwämme.

Alle Sternschnecken sind Zwitter. Mit ihren Penissen begatten sie sich wechselseitig. Sie produzieren sowohl Eier und Sperma. Sie haben zwei weiblichen Öffnungen (Vagina und Eileiter). In einer weiteren Öffnung kann der Penis zurück gezogen werden. Die Befruchtung erfolgt dann im Inneren.

Am Kopf haben die Schnecken zwei Fühler. Damit können sie die schwächsten Gerüche und Strömungen wahrnehmen.

In dem Büschel im hinteren Teil des Rücken befindet sich der After. Der ist umgeben von den Kiemen. Diese sind sternförmig angeordnet und haben den seltsamen Tieren den Namen gegeben.

Vorkommen: Die meisten Arten leben im Indo-Pazifik.