Kapitel 4
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Fluss und Brücke
Costa Rica-Spitzkrokodile 7
Mündung
Die. Mündung des Río Grande de Tárcoles auf einer Aufnahme von Februar 2007
Im Herbst 2016hat es stark geregnet
Fachkundig wird die Ware punktgenau für den Kunden ausgesucht (3017)
Rechts und links der Dorfstraße ist Wasser. Manchmal lohnt sich der Blick in diesem Moskito Brutstätten. Jedes zweite Mal sah man hier irgendwelche Reiher. In der Regenzeit steht das Wasser dann bis an der Türschwelle. Da haben es die Moskitos nicht soweit zu fliegen.
Genauso Pflicht war's an diesem Wasserloch am Ende des Weges vom Dorf zum Flussufer vorbeizuschauen. Ihr trinken ihr Vieh. Die Aufnahme ist von 2004. Wir wurden bestimmt fünf oder sechs verschiedene Reihe Arten fotografiert. In den Jahren danach trockneten das Wasser noch raus, es regnete einfach zu wenig und keiner Reiher waren mehr zu sehen.
Un Beso
Das ist der Camino zum Anleger. Von hier sind es circa 2 km bis zum Dorf. Ein Stückchen weiter kann man auf 100 aufdrehen. Doch dahinten ist was kleines auf der Straße. Also Gas weg und aufpassen, dass man nicht von der eigenen Staubwolke überholt wird. Ein Kind. Barfuß. Dünne Beinchen. In viel zu großer Turnhose, löschrigem T-Shirt. Ein Junge, Enrico, 5, wie er gleich erzählen wird. Ob er mit will? ¡Claro que si!
Er muss hinten einsteigen, denn auf dem Beifahrersitz liegt das ganze Feuerzeug. Er stellt sich hinter die beiden Sitze und plappert oder unter braun. Er war bei seinem Onkel ein paar Tage und das ist mit dem Fischerboot raus mit Gras gefahren. Jetzt muss er nach Hause. Er wohnt links in dem blauen Hütten. Ob Ihnen an seinen nackten Füßen nicht so heiß wäre? Das Thermometer zeigt 40 °C an. Nö, meint er. Er laufe oft zu seinem Tío. In ein paar Minuten hatte ich sein ganzes Leben mitbekommen. Gut, das war ja kurz. Aber mit der Geschwindigkeit mit der sprach hätte auch eine Viza von 30 Jahren da reinpasst. Er bekam noch eine Packung Galletas - und ich einen dicken Kuss auf die linke Wange. Dann git er Hände wie ein Kapuzineräffchen aus dem Jeep.
Homage an ein Pueblo:
Tácoles
In dieser Landschaft am Golf von Nicoya liegt das Dorf Darko am linken Rand des Bildes hinter dem Baum. In der Mitte des Bildes. An dem geraden Stück des Schlosses liegt der Anleger für die Krokodil Tonnen. Die berühmte Brücke über den Dark Ulice am rechten Bildrand ist nicht zu sehen.
Es dauert eine Weile bis man am Zugung zum Dorf den Spoetplatz nicht für den Knast hält
und man mitbekommt, wie viele menscchen in den Häusern hier woohnen (s.o.)
Manchmal ist sogar die Dorfdisco geöffnet -am einzigen Stück der aspphaltieten Hauptstraße
Neben der Hauptstraße rechts und links Wasser - und Mosquitos
Oatallel zur Küste Wochenendhäuser der Hauütstädter
Kunde verlangt dieses mal Sand statt Kies (2013)
Die Crokodile Men Haben es besser geschafft als alle andern. Aber es ist jeden Tag ein Krampf aufs Neue. Nichts an dem Land läuft von alleine.
Dieses Ufer gibt es so nicht mehr. Der Fluss hat sich den Sand und die Bäume durch immer stärkere Regenfälle zurückgeholt .
Die kahlen Stellen an den Verhängen zeugen von Übernutzung
Vor nicht all zulanger zeit stand hier mal wertvoller Trockenregenwald
In diesen flachen Flussarm kommt man nur hin wenn man hier Freunde hat
Hier, auf der Landzunge zwischen dem Pazifik und dem Mangrovenkanal stand mal ein kleines Dorf. Der Fluss hat es sich geholt. Irgendwann waren auch die Schlafbäume der Pelikane weg
Lieblingsbild: Regenbaum am Pazifik am Dorfrand von Tárcoles
Die Reste des Dorfes am nördlichen Ufer kurz vor der Mündung und die Baumgruppe gibt es nicht mehr. Schwere Regenfälle haben alles weggespült In den Bäumen schliefen die Pelikane. Schade.
Von den Sandbänken fliegen die Pelikane...
Bei einer Fahrt auf dem Rio Tárcoles geraten die Krokodile schnell in den Hintergrund. Die Vogelwelt stiehlt ihnen die Schau.
Die beste Zeit auf dem Fluss ist von 16 bis 18 Uhr wenn die Sonne untergeht.
Dann sammeln sich die Pelikane auf den Sandbänken an der Mündung der Rio Tárcoles, bevor sie in ihre nahen Schlafbäume fliegen.
Von da oben schauen sie dann direkt ins Boot.
Aber nicht nur Pelikane sind zu sehen. Schlangenhalsvögel sowie alle Reiherarten aus dem jetzt im Januar/Februar kalten Nordamerika überwintern hier. Hochoben kreisen Fregattvögel und Geier halten Ausschau nach fressbarem.
Alle Vogelarten, die in der Systematik aufgeführt sind, ließen sich vom Boot aus wunderbar fotografieren.
Verschmutzung des Río Tárcoles
Der Fluss ist einer der am stärksten verschmutzten Flüsse in Costa Rica. Ein Großteil der Entwässerung der Costa Rica Central Valley Städten kommt in den Fluss und etwa 67 % der organischen und unbehandelten Industrieabfälle von Costa Rica werden in den Rio abgelassen. Großen Schaden richtete der Dammbruch von etwa 400.000 Liter Dieselkraftstoff aus der costaricanischen Ölraffinerie im Jahr 2000 an. Das hinterließ schwere ökologische Schäden am Fluss.
Die Folge? Viele Krokodile haben nur noch ein Auge. Sie bekommen durch die Verschmutzung Augentumore.