Pflanzen in Costa Rica
Klasse Bedecktsamer - Magnoliopsida

Die Früchte der Goldfruchtpalme sind begehrt

Gut möglich. Das Ehepaar Wilson hat ja Bäume aus aller Welt hergebracht

Pfirsichpalme, Osa, Carate

Grand Largato Lodge

Ziemlich undurchdringlich da in Fakahatchee

Coccothrinax miraguama Miraguama palm, Kuba

Hispañola palm - Sabal domingensis, Florida, Key West

Hispañola palm - Sabal dominigensis

Diese exotischen Palmen haben sich die Exilkubaner aus ihrer kurz hinter dem Horizont liegenden Heimat nach Key West mitgebracht. Leider standen in dem kleinen Botanischen Garten nicht überall  Namensschilder dran. Schwierig…

Die Palmettopalme in den Everglades, Fakahatchee

Bohidis guano palm - Coccothrinax borhidiana

Blütenstand an einer jungen Königspalme am Rìo Tárcoles

 Königspalmen in der Janpath Road in Neu Delhi

Miraguama palm - Coccothrinax miraguama

Borhidis guano palm - Coccothrinax borhidiana

Diese Palmen stehen am langen Strand bei Esterillo Oeste am Pazifik. Bestimmung nicht sicher!

Und sehr trocken in Fakahatchee

Palme sp.

Costa Rica

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Versuch einer Systematik 

der hier gezeigten Palmen

Klasse Bedecktsamer-Magnoliopsida

Ordnung Palmenartige - Arecales

Familie Palmen - Arecacea

Unterfamilie Arecoideae

Pfirsichpalme - Bactris gasipiaes

Kokospalme - Cocos nucifera

Ölpalme - Elaeis guineensis (s. n. Seite )

Kubanische Königspalme - Roystonea regia

Rotstielpalme - Cyrtostachys renda

Goldfruchtpalme - Dypsis lutescens

Coyolpalme - Acrocomia aculeata

Unterfamilie Coryphoideae

Palmyrapalme - Borassus flabellifer?

Chinesiche Livistonie - Livistona chinensis?

Großblättrige Strahlenpalme - Licuala grandis?

Unterfamilie Calamoideae

Sagopalme - Metroxylon sagu?

Palmettopalme - Sabal palmetto

Sanibel Island, Florida: Am Strand vom Golf von Mexiko

Palme sp.

Ein attraktives Gewächs

Rotstielpalmen in der Finca Bavaria

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Familie der Palmen - Arecara

Unterfamilie Arecideae

Typisch Macho!

Chinesische Livistonie - Livistona chinensis?

Palmen - wie einfach. Die erkennt man doch sofort, oder? Ach ja,

Gottseidank: Es gibt kaum mehr als 2600 - 3500 palmenartige Pflanzen in ca. 200 Gattungen - so genau weiß das keiner. Na dann...


Die Palmengewächse oder Palmen (Arecaceae, veraltet: Palmae oder

Palmaceae) sind eine Familie der Bedecktsamer (Magnoliophyta) und

einzige Familie der Ordnung der Palmenartigen (Arecales), die schon vor

etwa 70 Millionen Jahren in der Kreidezeit weit verbreitet war.


In der Familie der Palmen findet sich das längste Blatt (bei Palmen der

Gattung Raphia mit bis zu 25 Meter Länge), der größte Samen (von der

Seychellenpalme mit bis zu 22 kg Gewicht), sowie der blütenreichste

Blütenstand Infloreszenz (in der Gattung Corypha mit geschätzten 10

Blüten pro Infloreszenz) des Pflanzenreichs.

Ordnung der Palmenartigen - Arecales 1

Der Nationalbaum von Florida hier?

Kubanische Königspalme - Roystonea regia

Palme am Strand von Esterillo Oeste

Palmen in Key West, Florida, aufgenommen
Rotstielpalme - Cyrtostachys renda

Nie gesehene Palmenarten aus Kuba

Junge Königspalme

Englisch: Peach Palm; Spanisch: Chonta

Goldfruchtpalme - Dysis lutescens

 Königspalmen in den Everglades, Fakahatchee

Pfirsichpalme - Bactris gasipaes

 Goldfruchtpalmen im Hotel Pochote Grande in Jaco

Coyolpalme - Acrocomia aculeata
Palmyrapalme - Botassus roebelenii?
Unterfamilie Calamoideae

Unterfamilie Coryphoideae

Sagopalme - Metroxylon sagu?

Englisch: Sealing-wax Palm; Spanisch: Palma

Englisch: Gold Palm; Spanisch: Palma real

Englisch: Coyol Palm; Spanisch: Corozo

Abwehr für Affen?

Englisch: Royal Palm; Spanisch: Palma real

Die Hispañola Palme - Sabal domingensis kommt nur auf den karibischen Inseln Hispañola und auf Kube vor.  Die Aufnahmen hier stammen aus einem Botanischen Garten in Florida, Key West. Die Palmen werden bis zu 10 m hoch. Der Stammdurchmesser beträgt dann 60 cm. So 30 Palmenwedel bildet der Schopfbaum aus.

Die Palmettopalme ist sowas wie der Nationalbaum von Florida. Sie kommt natürlich im Südosten der USA, auf einigen Bahamainseln und auf Kuba vor.


Überhaupt Kuba: Dort gibt es sehr viele exotische Palmenarten. Migranten haben sie nach Key West mitgebracht. Sie sind in einem kleinen Botanischen Garten zu bewundern (s. u.)

Diesen Baum vergisst man nie. Sofort leuchtet ein,

dass die harten Stacheln eine ideale Spitze für

Blasrohrpfeile abgeben. Fehlt nur noch etwas Gift.

Warum sind die Ringe ohne Stacheln? Da kommt ja

kein Affe rauf. Sind die Früchte so schützenswert, sind sie süß?


Zwischen 20 und 30 m hoch, kerzengrade gewachsen, das Merkmal der Regenwaldbäume, die schnell nach oben ans Licht müssen. Den gibt es nur noch selten und so sind hier nur noch vereinzelte Pfirsichpalmen zu sehen. Die Aufnahmen stammen von der Halbinsel Osa hinter dem kleinen Ort Carate wo alle Strassen enden.


Sogar die Mittelrippe der 3,5 m langen, gelbgrünen

Fiederblätter hat Stacheln. Die Früchte sind bis 6 cm

lang, drei oder schwach 6-kantig. Zwar sind sie sehr

s,tärkehaltig aber das gelbliche Fruchtfleisch muss

ewig lange gekocht werden. Gut, man kann Mehl aus

ihnen herstellen, aber beim vergären gibt es was

anderes, was besser ist wenn so mitten im

Amazonasbecken keine Kneipe mehr offen hat:

Alkohol! Ansonsten werden die Früchte auch an

Schweine verfüttert.


Alleine die Gattung Bactris hier hat mindestens 240

Arten. Davon gibt es in Costa Rica 17 Arten.

Eine kleinwüchsige Fächerpalme  die von Florida bis nach Kolumbien verbreitet ist. Es gibt 34 Arten. Alle wachsen sie nur über Sandstein oder Serpentin in trockenen Hochlagen.


Von dieser abgebildeten Palme gibt es in Kuba 4 Arten. Was die Bestimmung so sicher macht, ist der lateinische Name auf dem Schild vorne links.

Die Palme mit ihrem vielen Aufwuchs ist einfach nur schön!

(Jadin Botánico Wilson)

Bestimmt hat Siggi B. die Palmen hier her verkauft, ein Deutscher, der hier hängen geblieben ist. Ein paar Kilometer hinter Ciudad Neily an der Panamericana züchtet er diese attraktiven Palmen.

Die Palme steht im Jardín Botánico Wilson y Estación Biológica Las Cruces auf ca. 1000m im Süden Costa Ricas bei der Stadt San Vito.

Diese Palme im Küstenstreifen bei Esterillo sah vom Weitem wie eine wild wachsende Ölpalme aus. Aber Ölpalmen haben keine Stacheln an den Blütenständen wie diese hier bei näherem Betrachten. Auch sind die Unterseiten der Fiederblättchen von blassgrüner Farbe.


Sicher ist es nicht aber es könnte eine schon von den Mayas genutzte Coyolpalme Acrocomia aculeata sein. Sie wächst wie hier in Zonen mit richtigen Trockenzeiten. Auch das spricht für diese Bestimmung. Aber die Palme wird sie noch mal genauer untersucht.....

Im Hotel Pochote Grande Jacó an der Pazifikküste gedeihen die

Palmen im Halbschatten prächtig. Die goldenen Früchte ziehen jede Menge Tiere an wie den blauen Bischofstangar Thraupis episcopus oder das Grauhörnchen Sphaermophilus variegatus die die Früchte gerne verspeisen.


Die Goldfruchtpalme ist eine

beliebte Zierpflanze bei uns.

Die Bestimmung der Art hier ist

allerdings alles andere als sicher.

Literatur wird noch gesucht.

Diese langstieligen Palmen wurden auf der Halbinsel Osa bei Carate in ungefähr 100m Höhe in Sichtweite der Küste aufgenommen.

Überall in Indien findet man die Royal Palm wie hier in New Delhi in der Janpath Road im gleichnamigen Hotel direkt im Zentrum

Die Kubanische Königspalme ist

der Nationalbaum Kubas. Sie ist

mit 30 m Höhe auch wahrlich

königlich.


Der graueweiße Stamm kann

bis zu einem halben Meter

Durchmesser erreichen.

Oberhalb der Verdickung wächst

der grüne Kronenschaft. Die

Krone hat 15 bis 18

unregelmäßig angeordnete

Fiederblätter.


Ungewöhnlich auf den

nebenstehenden Aufnahmen

sind die Früchte an der

Verdickung im unterschiedlichen

Reifezustand. Die braunroten

reifen Beeren sind ölhaltig und

werden verfüttert.


Diese Palmen sind in den

Ländern und Inseln um Kuba

herum beheimatet. Sie sind

nach einem General Roy Stone

(1836 - 1905) benannt.

Die Gattung hat 10 Arten die

sich nur an Blütenmerkmalen

unterscheiden lassen.

Eigentlich wachsen die Stämme in dichten Gruppen zusammen aber der Jardinero auf der Grand Largato Lodge hat wohl nur ein Exemplar auf dem Markt kaufen können um mehr Abwechslung in seinen Garten

zu bekommen. Diese Fiederpalmen mit dem auffälligen Stil werden 10 bis 12 Meter (die kultivierten Palmen wie diese hier nur 4 - 8m) hoch, die Blätter bis 1,5 m lang.


Die ursprüngliche Heimat ist der Süden von Thailand und Malaya, Sumatra und Borneo. Die attraktive Pflanze ist jetzt in allen tropischen Ländern zu finden.

Die Borhidis guano palm - Coccothrinax borhidiana kommt nur im Norden Kubas vor.

Die Palme steht im Parce Botanico Wilson auf ca. 1000m im Süden Costa Ricas bei der Stadt San Vito.

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