Wer mag schon Schönefeld?
Flugpioniere? Auch da oben auf der Aussichtsplattform.
Da wird einem ganz schön was fehlen hier in Berlin

Hauptgebäude Flughafen Tegel

Weit mehr als 600 Flugzeugbewegungen pro Tag müssen auf den beiden Runways bewältigt werden.
Das Geschäft mit dem Flugzeugtreibstoff muss sich doch lohnen…
PK Innenhof: je 15 min schlappe 3,00€
Tag: 140€

P1/P2: Stunde 6€, Tag 44€

P5: Stunde 5€, Tag 39€
Volksentscheid

Verkehr, Luftfahrt

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Verkehrsanbindung
Stimmenverteilung
Die Anlage
Taxis
Groundservice
Spotterpoints
Terminal C
Flugzeuge
Busse
Parken
1974 geplant für 2.500.000 Fluggäste

2016 abgefertigt 21.253.959 Fluggäste und 38 Mio. t Fracht
S-Bahn?
Terminal A

4

Flughafen Berlin-Tegel (TXL)

Gebühren

13. November 2012

Da fliegt doch was
Ein ziemlich großer Brocken: Die Kosten für Keosin.

Irgendwie wäre es schade, wenn dieser Flughafen geschlossen werden sollte. Klar, die Berliner lieben ihn. Das haben sie am 24. September 2017 im Rahmen der Bundestagswahl in dem Volksentscheid bewiesen: 


Für die Offenhaltung haben 55,9% und für die Schließung haben 42,1% gestimmt.


Aber längerfristig ist das nicht durchzuhalten. Es war ein politisches Manöver der FDP um dem Senat zu schaden und um Stimmen zu gewinnen. Nichts anderes war dieserVolksentscheid. Natürlich hat sich die CDU halbherzig und wankelmütig da ran gehängt. So hat der Mautclown im Verkehrsministerium gleich ja, die Kanzlerin aber nein gesagt. Hoffentlich geht der zusammen mit seiner Maut in den Weiten der bayrische Prärie für immer verloren. Schließlich ist er auch mindestens zu einem Drittel am Desaster des BER Mitschuld.


Abgesehen von den juristischen Problemen müssten in TXL Milliarden investiert werden. Der Flughafen ist auf Verschleiß gefahren worden seit 1996 fest stand, es wird neu gebaut. Und Berlin benötigt dringend die Fläche.

Auf der Karte der Landeswahlleitung ist die Stimmenverteilung hier gut zu erkennen. Die Westberliner wollen ihn erhalten, die Ostberliner lehnen ihn ab. Im Falle von Pankow gut zu verstehen. Da machen die 3990 Flüge in nur einer Woche viel Lärm.


Das aber Treptow/Köpenick auch für die Offenhaltung gestimmt haben, hat einen anderen Grund. Sie hoffen, das dadurch der Lärm in Schönefeld geringer wird.


Noch eine Gruppe dürfte brennend an der Schließung von TXL interessiert sein: Die Immobilienmaler. Die würden sofort die Mieten um TXL um 30 % erhöhen, wetten?


Der Tagesspiegel hat eine sehenswerte Grafik für die Flugrouten  vom 08.092017 über 24 Stunden an diesem Tag veröffentlicht. 621 Starts und Landungen sind dargestellt und veranschaulichen das Problem eines Flughafens in der Stadt.

Die Halle wurde für Air Berlin gebaut. Mal sehen, wer da dann noch einzieht bis die Bude zusammenfällt.

Es ist ganz schön was zu tun bis der Vogel wieder in der Luft ist und Geld verdient. Scheinbar hat Air Berlin da etwas falsch gemacht.
Time is money. Das gilt hier besonders.
Alte Anzeigentafel für die Ankunft, Haupthalle. Wie die Anzeigen früher doch so schön klapperten…
Haupthalle
Haupthalle
Man liebte Beton in den 70ern
Das die alte S-Bahn Fluggäste in die Stadt befördern kann, soll aber nur ein Gerücht sein.
Ganz Schlaue parken auch schon mal am Saatwinkler Damm, parallel zum Hohenzollernkanal. Eine Seite ein paar Lauben, gegenüber die Jungfernheide. Eines Nachts waren beinahe 20 Autos ohne Airback, Navis, Amaturenbretter…

Tower, Ausfahrt aus den Innenhof

Untere Zufahrt zum Innenhof des Flughafen Tegel
Gibt es hier was zu verschieben? Schließlich sind wir hier in Berlin!

Wenn man 35 mal um die Erde gefolgen ist, hat man viele Flughäfen gesehen. TXL ist der schönste. Klar, es gib elegantere, größere wie in Singapore Changi Airport mit dem Pianisten in der Mitte (und den fantastischen Lounges wenn mal nicht Holzklasse fliegen muss), den Marmorpalästen in Nahost.


Aber es gibt auch viel hässlichere wie der fast zerfallende Chicago O´Hare oder den ewig angebauten in Malé oder den in San José, Costa Rica.


Gut, Tegel ist in die Jahre gekommen und die Bude fällt bald zusammen und ist, FDP hin und her (s. unten), nicht mehr zu retten. Aber eines hat er allen Airports voraus: Von der Taxe bis zum Flieger muss man nur 35 Meter laufen!


Wenn nur je mal die Gepäckbänder richtig funktioniert hätten - ein Schwachpunkt der ersten Stunde und das bis heute.

Tja, eine Anbindung per Scheine ist nie erfolgt. Bleiben nur Taxis, Busse und PKW. Aber das Parken tut richtig weh (s. weiter unten).
Für Spotter ist die Aussichtsplattform ziemlich einmalig. Man kommt bis auf ein paar Meter an die Flugzeuge heran und die Runways  kann man von Anfang bis Ende ohne Einschränkung übersehen. Die Sonne hat man dabei im Rücken.
Hier bekommt man sein Taxi. Im Gegensatz zu SFX bekommt man hier immer eines. Dort dürfen die Berliner keine Fahrgäste aufnehmen. Ein unhaltbarer Zustand zumal die Brandenburger auch noch höhere Tarife haben. Das wird ein Hauptstadtflughafen da draußen in Posemuckel!
Innenhof Flughafen Tegel und ein Teil der nachrückenden Taxis. Vor dem gebäude stehen noch viel mehr Wagen.

Parken am Flughafen TXL? Sollte man sich abgewöhnen. Die grßen Parkplätze sind immer voll. Die Zeit wird bei Einfahrt genommen. Bin schon mal 20 min rumgekurft, bis der Schlitten auf einer Böschung halb im Gebüsch stand.

Die Taxis fahren im Innenhof ummittelbar bis vor eine der 15 Gates des Terminal A vor. Die Passagiere überqueren den Korridor und stehen vor dem Schalter. Daneben die Sicherheitskontolle, der Warteraum, die Fluggastbrücke - keine 35 m bis dahin.
Kunst am Bau: „Papierflieger“ aus Blechauf der Aussichtsplattform
Hier fahren die Busse TXL (Alexanderplatz), X9 (Schnellbus zum Zoo), 109 (Zoo) und der 129 Osloer Str. ab - wenn sie nicht irgendwo stecken bleiben. Und die Reisebusse sorgen für den Rest des Chaos.
Gibt es ihr was zu verschieben? Schließlich sind wir in Berlin!
Als mal bei ganz viel Nebel die Frontscheibe 

beschlagen war, soll ja der Copilot die Maschiene in

dieser Position sicher gelandet haben…..
Die meisten der nachfolgenden Fotos sind von der Böschung an der Autobahn aus gemacht worden.
Winterabend, dunkel. Lange Schlangen vor den Kassenautomaten. Es ging nicht weiter. Vorne in der Reihe versuchte ein Mann zum 6. mal ein 50-Euroschein in den Schlitz zu bekommen. Er kam immer wieder raus.

Daneben standen zwei Jungen, ca. 12-14 Jahre alt. Nun ja, sie hatten ziemlich schwarze Haare. Sie boten sich an zu helfen. Flink zupften einer dem Mann den Schein aus der Hand.

Aber statt den Automaten zu füttern, reichte  er die 50 € dem anderen Kerl und beide sausten mit affenartiger Geschwindigkeit in entgegengesetzte Richtungen davon…
Story

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