Das Haff bei Nida, früher Nidden
Die Nehrung ist an der breitesten Stelle 3800 m und an der schmalsten 380 m breit. Sie trennt das Haff von der Ostsee.
Der südliche Teil gehört derzeit zur Oblast Königsberg, 46 km, der nördliche zu Litauen, 52 km lang.
Einst war diese schmale Zunge komplett von Nadelwald überwachsen. Doch schon der Deutsche Orden entnahm hier um 1650 so viel Bäume, dass die Dünen entstanden sind.
Erst Ende des 19. Jhdt. konnten die größten Wanderdünen wieder bepflanzt werden. Sie hatten ganze Ortschaften begraben.
Jetzt setzt der Kormoran dem Wald mächtig zu. Sein Kot zerstört doch jede Menge seiner Schlafräume, wie auf den beiden Bildern hier zu sehen ist.
Bevor man auf die Nehrung kommt, geht es auf die Fähre
Links im Bild die Schlafbäume der Kormorane…
- …total von dem ätzenden Kot zerfressen
Die Parnidisdüne bei Nida
Blick auf das Haff bei Nida
Die Parnidisdünen und der Hafen von Nida - nur 1,5 km von Russland entfernt