Von unschätzbaren Wert: Unter Palmen und Strandmandelbäumen kann man im Schatten parken.
Und plötzlich sieht man das Meer. Und Passatwolken. Die scharfe Unterkante dieser Wolkenart ist überall auf der Welt ziemlich genau 2.000m hoch.
Ziemlich einzigartig auf der Welt. 32 km lang und kein einziger Mensch zu sehen: BARÚ, Costa Rica
Sand: 50°, Luft: 40°, Wasser: 30° C - im Winter! Hier auf 9° 15´32. 46“N 83° 52´31.02 W
…schaut ungläubig 26 km die Küste nach Nordwest…
…und 6 km nach Südost entlang, sieht keine Menschen, keine Bauten, nur pure Natur.
Eigentlich kann man mit so einem Strand nicht viel anfangen. Verwöhnt von 29 Urlauben auf Koralleninseln im Indischen Ozean ohne großen Wellenschlag und glasklarem Wasser, braucht man hier keine Brille und Flossen. Hinter den sich brechenden Wellen herrscht eine starke Strömung, echt Lebensgefahr. Die Sicht ist getrübt von Plankton und aufgewühltem Sand.
Die Sonne brennt gnadenlos. Trockner Sand hat fast 50° C, im Schatten sind es 38-40°, das Wasser hat im Flachen 29-30°. Ein Bad erfrischt nicht wirklich. Angenehm ist nur der Passatwind wenn er die Haut trocknet.
Aber diese schier endlose Weite, diese fast unwirkliche Einsamkeit zieht einen an, fasziniert. Wo auf der Welt findet man noch so ein Stück pure Natur? Jedesmal in den 11 Jahren im Land war man mehrere Male hier. Es kamen 225 Fotos zusammen - geblieben ist ein große Sehnsucht nach dieser Weite und Schönheit.
Blick nach Nordwest
Ebbe. Der Standort aller Bilder ist: 9°15´32.46“N 83°52´31.02 W
Starker Wellengang bei auflaufendem Wasser
Jedes mal sieht es hier an der gleichen Stelle anders aus
Voller Sonnenschein, blauer Himmel, schöne Passatwolken
Hier im Südosten des Landes gibt es auch in der Trockenzeit von Januar bis April mal Regen
Stiller Ozean?
Und machmal ist der Stille Ozean gar nicht so still
Es ist warm. Vielleicht 30° C. Die Luftfeuchte ist hoch. Eine Stunde später scheint wieder die Sonne.
Blick nach Südosten
Eine tolle Sicht. Die Felsen da im Südosten sind 6 km weit weg. (70mm-Tele, Feb. 2013)
Auflaufendes Wasser (50mm, Feb. 2014)
Flut (24mm, Feb. 2016)
Flut (75mm, 23. Feb. 2004)
Nicht immer ist schönes Wetter
Dominical
So, wie das Pueblo Dominical, sehen alle Dörfer in Mittelamerika aus. Die Aufnahme ist vom Februar 2017, die Hitze ist nicht zu sehen. Am frühen Vormittag sind es 32°C. Ein paar Grad werden noch dazukommen. Die Backpackers schlafen noch und träumen von dem Schnee denen ihnen Abends die Kolumbianer verkauft haben.
Goldseidenspinne - Nephila clavipes, Weibchen
Goldseidenspinne - Nephila clavipes, Weibchen, Unterseite
Die Spinne war der Grund, Dominical immer wieder anzufahren. Zwischen 2002 und 2006 gab es in Dominical fast keinen Autoverkehr und in jeder Hecke der weinigen Straßen waren die goldenen Gewebe der Goldseidenspinne (Nephila clavipes) zu sehen. Auf beiden Bildern ein Weibchen. Jetzt, 2016, bekommt man nicht mal einen Parkplatz. Die nützlichen Spinnen sind weg.
KadeWe
Mündung des RÍo Barú, der Ortsrand von Dominical
Dominical wäre nicht weiter
erwähnenswert, gäbe es hier nicht viele junge Rucksacktouristen. Es
scheint, als bekomme man hier eher etwas vernünftiges zum Rauchen als etwas anständiges zum Essen.
Hinter Dominical wird es schöner.
Alles ist saftig grün, die hervorragende Straße schlängelt
sich zwischen Küstengebirge und
Pacific entlang.
„Kaufhaus des Westen“ - liegt ja an der Westlüste, oder?
Eigentlich bekommt man in den kleinen Geschäften alles
Das ist natürlich übel bei der Hitze nicht an dem offenen Müllwagen vorbei zu kommen
Auffallen um jeden Preis (2017)
Verblüffend wie viele Ananassorten es gibt
Er versorgt die Bachpackers die durchaus zu Handeln verstehen
All der Staub, die Gerüche, die Farben, das anscheinend so sorglose Leben: wer im grauen und kalten Februar bei uns da keine Sehnsucht bekommt, kennt die Tropen nicht.
Na bitte, man (besser Frau) kann auch einen Schaufensterbummel machen
Bei der Aufnahme von 2016 hier ist noch nichts von Mülltrennung zu sehen. 2017 hat man damit angefangen. Zumindest sammelt man die unzähligen Wasserflaschen aus Plastik schon extra - wenn, wie beobachtet, auch nur wieder ein Camion zum Abholen kommt. immerhin: Ein Anfang ist gemach, wenn vielleicht auch noch lange alles auf eine Halde gekippt wird.
Es ist kaum vorstellbar, dass jemand die Plastikflaschen aus dem ganzen Land einsammelt und es irgendwo ein Recycling gibt.Schließlich fließt in dem ach so öko-grünem Land das Abwasser ungeklärt in die Flüsse-
Eine Sorte mit blasgelben Fruchtfleisch kann man richtig fürchten lernen. Sie ist so sauer - was natürlich den Durst löscht - das der Gauen rechelrecht verätzt wird.
„Obstladen“ am Strand von Dominical. "Pipa" (unreife Cocosnuss) schmeckt
gut!
Wenn man Glück hat, liegt die Nuss auf Eis. Mit der Machete wird oben die Nuss geöffnet und ein Strohhalm wird hineingesteckt. Seit Jahren sollte man nicht mehr als 500 Colones ausgeben, ungefähr 1 US $.