Costa Rica

Vögel
Kapitel 5
66
/ 121
Rosalöfler
Ordnungen Schreitvögel - Ciconiiformes
Familie Ibisse und Löffler - Threskiornithidae
Gattung Platalea 

Rosalöffler Platalea ajaja Linnaeus, 1758


 Roseate Spoonbill Espátula Rosada

Die Rosalöffler sind nur selten alleine unterwegs.

Der Rosa Löffler (Platalea ajaja) ist ein auffälliger Vogel, der vor allem durch sein leuchtend rosafarbenes Gefieder und den charakteristischen löffelförmigen Schnabel bekannt ist. Er bewohnt Feuchtgebiete, Mangrovensümpfe und seichte Küstengewässer von den südöstlichen USA bis nach Argentinien und Chile. Die auffällige Färbung verdankt der Rosa Löffler seiner Ernährung, die reich an Carotinoiden ist, insbesondere durch den Verzehr von Krebstieren.

Der Rosa Löffler ist ein geselliger Vogel, der oft in großen Kolonien nistet und gemeinsam mit anderen Wasservögeln auf Nahrungssuche geht. Er nutzt sein breites, abgeflachtes Schnabelende, um im seichten Wasser nach kleinen Fischen, Krebstieren und Insekten zu 'löffeln'. Trotz seiner weiten Verbreitung kann der Bestand regional durch Lebensraumverlust und Umweltverschmutzung gefährdet sein.

Die beiden Bilder hier sind eher eine Ausnahme.

In der Gruppe fühlen sie sich wohler

Die großen Vögel (Spannweite bis 1,30 m, Länge 80 cm) lieben flache trübe Gewässer. Seitlich ziehen sie die breiten Schnäbel durch das Wasser. Alles, was darin an kleinen
Lebewesen oder auch Pflanzen hängen bleibt, wird gefressen.

In Costa Rica muss man nur die Tümpel, Seen und Lagunen suchen und findet die hübschen rotweiß gefärbten Vögel.

Die Vögel sind ebenso wie die
Pelikane durch die Ölpest im Golf von Mexiko stark gefährdet.

Verbreitung: Südosten der USA, Mexiko bis Argentinien und Chile.

Zeit, kurz vor Sonnenuntergang noch mal das Gefieder zu trocknen.

Gleich fliegen sie auf ihre Schlafbäume

Der Jungvogel ist noch ziemlich blass gefärbt

So ein dicker Baum bietet für die Nacht Sicherheit

Zum Schlafen kommen dieVögel auf die Bäume in den Mangroven

Die löffelartigen breiten Schädel ziehen sie seitwärts durch flaches Gewässer und die kleinen Krebse zufangen. Die geben ihnen wie den Flamingos die rote Farbe.