St. Pauli Landungsbrücken

Immer voll

Die Neigung der Brücken kann ganz schön steil sein. Viele Leute sind schon auf nassem Holz ausgerutscht..

Was sagte mal der Mann auf dem Michel? Man sieht von oben drei Meere: Das Häusermeer, nachts das Lichtermeer und wenn man die Augen schließt - gar nichts mehr!

Wer sagt denn, dass es am Michel immer regnet?

Wer sagt denn, dass es am Michel immer regnet?

Wer sagt denn, dass es am Michel immer regnet?

Wer sagt denn, dass es am Michel immer regnet?

Wer sagt denn, dass es am Michel immer regnet?

Ja, wer denn die vermenschtlichen Tiere Disneys mag, muss hier rauf

Die Überseebrücken von Osten aus gesehen

Takelage der Rickmer Rickmers

Die Rickmer Rickmers

Hamburg
Bismarkdenkmal und Jugendherberge Stintfang

Bismarkdenkmal und Jugendherberge Stintfang hoch über den Hafen

Düster und ziemlich hässlich steht Bismark immer noch da. Jetzt bröckel er vor sich hin. Aber die Jugendherberge auf dem exponierten Grundstück gibt es immer noch. Natürlich gab es schon mehrere Versuche, hier ein Luxushotel zu bauen. Im Krieg wurde die hier stehende Deutsche Seewarte zerstört und 1953 die Jugendherberge errichtet. Der Blick über den Hamburger Hafen ist spektakulär.

Story

Der erste Verdienst betrug 30 DM. 10 durfte man behalten. Für 20 Pfennige fuhr man in Berlin mit der S-Bahn zur Heerstraße und mit dem Bus zum Grenzübergang nach Staaken. Natürlich mit einem Campingbeutel. Der sah ja einem Seesack ähnlich. Irgend ein Laster nahm ein schon mit über die B5 nach Hamburg.


Die Jugendherberge kostete 50 Pfennige. Und auf der Reeperbahn, in einem Hausflur kurz vor der Großen Freiheit, gab es eine riesige Bockwurst für nur 80 Pfennige. Die war aus Pferdefleisch und schmeckte hervorragend wenn man Hunger hatte.


Den Nachtisch bekam man beim Stromern durch den Hafen. Gleich hinter der Freihafenbrücke gab es die Bananenschuppen. Die Schauerleute schleppten die Bananenstauden noch auf den Schultern vom Dampfer. Es dauerte nicht lange und sie warfen eine gelb gewordene Bananenhand herüber.


Und wo die Steamer alle herkamen! Leider gelang es nie anzuheuern, ja man kam nicht mal auf ein Schiff rauf. Das war so traurig. So nahe war man der großen weiten Welt noch nie. Trotzt vieler Versuche alle paar Wochen - man kam als 15-jähriger einfach nicht weg.

Landungsbrücken 1962

Landungsbrücken 2018

On a foggy afternoon

Städte und Landschaften in Deutschland

Seite 7

Westlich der Überseebrücken hat die Cap San Diego für immer festgemacht. Sie wird hier beschrieben.

Cap San Diego

Hamburg - St. Pauli, Landungsbrücken

Rickmer Rickmers
Östlich der Landungsbrücken: Die Überseebrücken

Als die Schiffe noch nicht die Ausmaße von umgekippten Hochhäusern hatten, legten hier die Überseedampfer der Hamburg-Süd ab. Die ließen die Pontons und die rund 120 m lange Brücke 1927 auch bauen. Damit ragte die Anlage auch weit genug in tiefes Fahrwasser hinaus

Freie- und Hansestadt Hamburg

Die St. Pauli Landungsbrücken und der Hafen sind der größte Anziehungspunkt der Freien- und Hansestadt Hamburg, jedenfalls für die Touristen. Seemänner, die lieber auf die Reeperbahn gehen, gibt es kaum noch. Die Liegezeiten der Containerschiffe im Hafen sind so kurz, dass keiner der schlecht bezahlten Philippinos, Bangladeshis oder Malediver Zeil, Lust oder Geld hat, diese berühmte Meile zu besuchen.


Die Seeleute von heute kaufen lieber Schokolade in rauen Mengen. Die bekommen sie in Deutschland (ohne MwSt) so billig wie nirgends auf der Welt. Es ist ihr beliebtestes Mitbringsel von großer Fahrt für zuhause.

St. Pauli Landungsbrücken

St. Pauli Landungsbrücken

Es kann im Januar ganz schön ungemütlich am Hafen werden

St. Pauli

Rickmern mir mal...

Nordsee macht Süchtig

Juni 2018

Noch weiter westlich liegt unübersehbar - schon an den Pontons der St. Pauli-Landungsbrücken, der grüne Segler mit dem Stahlrumpf. Jetzt jammert der Wind nur noch bei schlechtem Hamburger Wetter durch die Wanten. Seine wechselvolle Geschichte ist hier auf der Seite Großsegler beschrieben.

Im Kriege wurden die Überseebrücken wie so vieles in Hamburg zerstört. Ein Schwimmkran hatte sie gerammt.


Erst 1957 bis 1968 wurden die Anlagen erneuert. Da hatten sie aber ihre Bedeutung als Passergierterminal schon weitgehend verloren.