United Kindom of

Great Britain and Northern Irland

Großbritannien
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City of London 

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Horse Guards 

Da werden ja die alten Preußen im Grab noch neidisch...
Der meist-fotografierte Brite
Eine Stunde müssen alle still stehen, dann werden sie abgelöst
Die Rückseite der  Horse Guards London , Eingang zum St. Jamesís Palace, Exerzierplatz mit der Tribüne für die Geburtstagsparade der Köningin.

Das Gebäude wurde 1751/53 gebaut und beherbergte bis 1904 den Generalstab der britischen Armee.

Seitdem ist dort das Hauptquartier der  Household Division und des Distrikts London der britischen Arme untergebracht.
Die Soldaten des  Household Cavalry Mounted Regiments halten hier Wache.

Die Soldaten proben für die Geburtstagsparade am nächsten Tag.

Es mutet seltsam an sich den militärischen Drill anzusehen, die uralten, laut gebrüllten Befehle anzuhören, die zackig ausgeführt werden. Der Sinn ist irgendwie verloren gegangen und reizt zum Lachen im Zeitalter des Cyber Wars.

Die Queen aber lässt es seit Äonen mit stoischer Ruhe Jahr für Jahr über sich ergehen.

Queen Mum wurde übrigens 101 Jahre alt - mit Gin&Tonic.
Was wissen wir noch von Tradition.

Rule Britannia!

Beide Aufnahmen sind vom gleichen Standpunkt aus aufgenommen. Oben mit 200 mm Tele, unten mit 24 mm Weitwinkel. Die Teleaufnahme hat "Druck", wirkt dynamischer.

Das Gebäude am Anfang der Mall mit dem mittleren Tor für den Souverän auf dem Weg zum  Buckinham Palace ist der  Admiral Arch , Ministry of Defence.
Fotografische Spielerei: gleicher Standort, 2 Linsen

Pubs in London

Ach England - deine Pubs! Fast eine Liebeserklärung. 

6 oz Rumpsteak für nur 5 Pfund (immerhin 170 gr.)! Öffnungzeiten von 11 am bis 3 pm und von 5.30 bis 11 pm - dann aber die Glocke, the last order please! Sonntags sogar von 12-2 pm und von 7-10.30 pm - wenn man Glück hat. Brummige Wirte machten sich oft die Zeiten selber. Jeder Pub sah anders aus, hatte seine Spezialitäten - oder auch nicht. Es gab fettiges Essen in Auflaufformen und dreckige Toiletten tief unten im Keller. Der Qualm war dichter als jeder Londoner Nebel zu Zeiten von Jack the Ripper
Bild und Zeiten und Preise da oben haben nur einen Fehler: sie sind von 1985!
Durchprobiert sind sie alle. Es sind grausame Sachen dabei - oft seltsam, der Geschmack der Briten. Sie loben überschwänglich das deutsche Bier - und trinken Forster´s Lager aus Australien!
In London alleine gibt es um die 5000 Pubs was übrigens die Kurzform für Public Houses ist.
Heute darf man vor den 5 Pfund glatt eine Eins schreiben. Die mürrichen Wirte in London sind fast überall verschwunden, junge Leute reichen die Getränke wie immer gegen Cash flink über den Tresen.

Ketten haben die Regie übernommen. Überall die gleichen Speisenkarten (Fish & Cips für 12,50) und die gleichen Biersorten. Die Glocke ertönt jetzt irgend wann tief in der Nacht.

Ketten haben die Regie übernommen. Überall die gleichen Speisenkarten (Fish & Cips für 12,50) und die gleichen Biersorten. Die Glocke ertönt jetzt irgend wann tief in der Nacht.

Die WC sind immer noch tief im Keller, aber wenigstens viel sauberer und - etwas - moderner als früher. Die Stadt gibt wohl Geld dazu weil es keine öffentlichen Toiletten für die 20 Mio. Touristen im Jahr gibt. 


Die meisten Pubs haben schöne alte Holzfassaden und oft auch Betunien in Körben mit Moos. 
Bei dem Regen!
Vor den Pubs stehen auch abends oft größere Gruppen von Leuten. Und das nicht nur wegen der schönen Holzfassaden, sondern einfach deshalb weil das Rauchen seit 2007 in Pubs, Restaurants, Bars, Clubs, Büros, Bahnhöfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln, Museen, Galerien und Theatern komplett verboten ist. Im privaten PKW darf nicht mehr geraucht werden, wenn eine minderjährige Person mit im Wagen sitzt, und Kippen dürfen auch nicht auf den Boden geworfen werden. Es drohen hohe Strafen bei Verstoß.

Ruhe vor dem Sturm am Nachmittag. Zum Feierabend steht man in Vierreihen vor dem Tresen.

Aktualisiert  26. Juni 2024

Pubsterben in England
Es geht schon lange durch die Presse: In GB haben 500 Pubs zumachen müssen. Schlägt der BREXIT zu?

Im Tagesspiegel vom 16.06.24 stehen folgende Zahlen: Im 1. Quartal 24 haben  239 Pubs geschlossen. Vor allem um Liverpool und Birmingham herum. 

Und der Trend setzt sich fort. Monatlich sind es 80 an der Zahl. Der Grund sind hoch Steuern, Energiekosten und  Einkaufspreise. Von Leuten, die in London leben, kenne ich den Preis für 1 Pint! 6;50 Pfund. Das sind 7,70 Euro für ein Bier! Das können sich die Leute da oben auf der Seite hier nicht mehr leisten.

Das ist, als wenn die Raben am Tower sterben! UK verliert den wichtigsten Grund. da überhaupt hinzureisen. Ade GB!

Zum Vergleich: Eine Woche vorher, auf der Insel ohne Brexit, in Irland, kostete ein Pint immer unter 6 €.
Feierabend. Man trinkt sein Bier auf der Straße weil am Tresen und im Pub kein Platz mehr ist. Jeden Abend. Alle reden durcheinander. Man merkt, wie die Last des Tages von den Leuten abfällt.  Jeden Abend vor vielen Pubs in London das gleiche . 

Einige Zeit später kommt man selbst als Tourist wieder an den Tresen. Dieses Ritual, diese Lebensweise ist jetzt durch das Pubsterben gefährdet. Eine Tradition geht den Bach runter. Kann das gut gehen? Wahlen stehen an…. (Juni 24)