Handbuch der Malediven



Kapitel 2 
Knochenfische

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Barschverwandte Percomorphaceae

Ordnung Barschartigen - Perciformes

Familie Zackenbarsche - Ephinephlinae

Seite 5

Gabraellis Zackenbarsch - Epinephelus gabriellae

Randall & Heemstra, 1991

E: Mulispoted grouper, F: Mérou passoire, J: Aka-madarahata, D: Faana

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Größe: 40 cm, Tiefe: 1 m                                                        Vilamendhoo, Ari-Atoll, 2010
Gabraellis Zackenbarsch - Epinephelus gabriellae
Größe: 40 cm, Tiefe: 11 m                                                  Embudu, Süd-Male-Atoll, 2007
Dieser Barsch war eher selten zu finden. Die Bestimmung ist schwierig. Die meisten Medien habe oft nur eine Abbildung. Voll ausgewachsen hat diese Art eine schwarze Schwanzflosse mit weißem Rand. Das deutet sich auf dem Bild oben schon an. (Quelle: Debelius, Ind. Ozean, S. 98, fishbase). Danach soll der Fisch 47-52 cm groß werden.
Größe: 40 cm, Tiefe: 11 m                                                  Vilamendhoo, Ari-Atoll, 2010

Trauerrand-Zackenbarsch--Epinephelus guttatus (innaeus, 1758)

E: Red hind, F: Mérou, J: Aka, D: Faana
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Größe: 30 cm, Tiefe: 2 m                                                     Vilamendhoo, Ari-Atoll, 2010
Trauerrand-Zackenbarsch--Epinephelus guttatus (innaeus, 1758)
Größe: 30 cm, Tiefe: 2 m                                               Kuramathi, Rasdu - Atoll, 1987
Damals hat sich das Schnorcheln am Riff in der Nacht noch richtig gelohnt. Die Bestimmung dieser Art ist nicht so sicher. Die eng. Wiki schreibt, er lebt in tieferen Regionen am Riff. Ob er Nachtaktiv ist? Er soll bis 40 cm groß werden.
Größe: 30 cm, Tiefe: 10 m                                                       Ari-Beach Ari-Atoll, 1990
Zackenbarsche können ihr Maul weit öffnen. Ist es geschlossen, sind bei genauen hinsehen die Falten an den Lippen zu sehen. Auch hier ist die Bestimmung nicht sicher,

Hexagon-Zackenbarsch-Epinephelus hexagonatus (Forster, 1801)

E: Starspotted grouper, F: Mérou marron, J: Aka-madarahata, D: Faana

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Größe: 80 cm, Tiefe: 10 m                                                           Ellaidhoo, Ari-Atoll, 1993

Hexagonz-Zackenbarsch - Epinephelus hexagonatus (Forster, 1801)

Nachtfärbung

Größe: 30 cm, Tiefe: 3 m         Embudu, Süd-Male-Atoll, 2008

Größe: 30 cm, Tiefe: 3 m         Embudu, Süd-Male-Atoll, 2008

Von allen gefleckten Barschen hat nur er eine weiße Körpergrundfarbe. Es ist ein äußerst seltener, versteckt lebender Riffbewohner, der nur 25 cm Länge erreicht und bis in Tiefen bis 30 m am Riff zuhause ist.

Der junge Fisch hat vier braune Punkte unterhalb der hohen Rückenflosse die in diese hineinreichen. Daran lässt er sich einigermaßen von dem Polygon - Wabenbarsch Epinephelus aerolatus unterscheiden.

Vorkommen: Von der ostafrikanischen Küste über den tropischen Indischen und Westpazifischen Ozean bis zu den Marshall Inseln und Japan.
Größe: 30 cm, Tiefe: 1 m                                                Kuramathi, Rasdu - Atoll, 1987

Spitzkopf-Zackenbarsch - Epinephelus leucogrammicus (Valenciennes, 1828)

E: Slender grouper; F: Merou elegant; J: Azuki-hata; D: Boalha jehi faana

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Größe: 30 cm, Tiefe: 10 m                                                           Ellaidhoo, Ari-Atoll, 1993
Spitzkopf-Zackenbarsch -  Epinephelus leucogrammicus Valenciennes, 1828
Größe: 30 cm, Tiefe: 10 m                                                       Ari-Beach Ari-Atoll, 1990
Die Gattung Anyperodon besteht nur aus der einen Art, dem Spitzkopfzackenbarsch. Dieser wird bis zu 65 cm groß. Er legt sich versteckt auf die Lauer und wartet auf Fische oder Krebse, die er beim blitzschnellen Zustoß erobert.

Durch seine helle, fast weiße Grundfarbe und den roten Punkten und nicht zuletzt durch den spitzen Kopf ist er leicht zu erkennen. Immer sind sie nur einzeln zu sehen. Obwohl sie als Lauerer meist an einer Stelle liegen, beanspruchen sie ein großes Stück am Riff als eigenes Revier, wo sie keinen Artgenossen dulden.

Jungfische haben blaue und rote Streifen, die sich beim Größerwerden verlieren. Die Spitzkopfzackenbarsche sind nicht sehr häufig. Nachts sind sie besser zu finden, da sie sich ohne lange nach einem Versteck zu suchen, einfach auf den Boden legen. Sie verfärben sich dann stark und werden dunkler.

Vorkommen: Tropischer Indo-Westpazifik, Rotes Meer.

Größe: 40 cm, Tiefe: 10 m                   Ellaidhoo, Ari-Atoll, 1993

Spitzkopf-Zackenbarsch in der Nachtfärbung

Größe: 40 cm, Tiefe: 10 m            Embudu, Süd-Male-Atoll, 2008

Größe: 30 cm, Tiefe: 10 m                                      Veligandu Hurra, Sü-Male-Atoll, 1992
Größe: 30 cm, Tiefe: 10 m                                      Veligandu Hurra, Sü-Male-Atoll, 1992

Weißbauch-Zackenbarsch - Epinephelus macrospilos

(Bleeker. 1855)

E: Snubnose grouper; F: Merou tapis; J:Kibirehata; D: Boalha jehi faana
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Größe: 30 cm, Tiefe: 1 m                                                         Ellaidhoo, Ari-Atoll, 1993
Weißbauch-Zackenbarsch - Epinephelus macrospilos
Größe: 30 cm, Tiefe: 1 m                                      Embudu, Süd-Male-Atoll, 2008
In der Jugendfärbung mit dem weißen Hintergrund und den großen dunklen Flecken fällt er schon am Riff aus. Anders ist es bei dem erwachsenen Barsch mit dem Wabenmuster, Das haben viele Zackenbarsche.
Größe: 20 cm, Tiefe: 10 m                                                Ellaidhoo, Ari-Atoll, 1993
Der Kerl da auf Lauer in der Finger-Lederkoralle könnte ein junger Weißbach-Zackenbarsch sein.
Größe: 30 cm, Tiefe: 1  m                                                    Vilamendhoo, Ari-Atoll, 2010
Nach Fotos in fishbase dürfte das die namensgebenden Jugendfform sein, zu mindest für den Trivialnamen.
Größe: 30 cm, Tiefe: 1 m                                                   Vilamendhoo, Ari-Atoll, 2010

Malabarzackenbarsch - Epinephelus malabaricus

(Bloch & Schneider, 1801)

E: Malabar grouper; F: Mérou malabar; J: Yaitohata; D: Faana

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Größe: 50 cm, Tiefe: 3  m                                                 Embudu, SüdMale-Atoll, 2007

Malabarzackenbarsch Epinephelus malabaricus (Bloch & Schneider, 1801)

Größe: 30 cm, Tiefe: 10 m                                                   Ari-Beach Ari-Atoll, 1990
Kopf und Körper sind von einem unregelmäßigen Grau und übersät mit braunroten, schwärzlichen Punkten, deren Anzahl im Alter zunimmt. Dieser Zackenbarsch wird über 2 m groß. Das größte bekannte Exemplar war 234 cm lang und sagenhafte 150 kg schwer.
Größe: 60 cm, Tiefe: 5 m                                              Kuramathi, Rasdu - Atoll, 1998
Der Malabar-Zackenbarsch legt sich nachts einfach ins Riff. Die ortstreuen Zackenbarsche wie diese fressen alles, was sie an lebender Beute erjagen können: sie machen kurzen Prozess mit Langusten und Tintenfischen, die sie einfach im Stück verschlucken.

Größe: 120 cm, Tiefe: 12 m                                                 Kuramathi, Rasdu - Atoll, 1987

Dieser kräftige Kerl befand sich am Riff vor Kuramathi im Jahre 1987 und wurde beim Schnorcheln abgelichtet. An der einst so schönen Unterwasserwelt dieser Insel ist so ein kapitaler Zacki heute noch zu finden.

Öffnen sie ihr riesiges Maul, verschwinden darin ganze Fische und man sieht weder Kau- noch Schluckbewegungen. Sie haben viele kleine und sehr spitze Zähne, die nach hinten gerichtet sind. Zwar können sie so ihre Beute todsicher festhalten, aber zum Kauen eignen sie sich nicht.

Größe: 90 cm, Tiefe: 5 m                                                 Kuramathi, Rasdu - Atoll, 1987

Erwischt ein Zackenbarsch mal ein zu großen Happen beim Saugschnappen, den er nicht schlucken kann, würgt er ihn wieder aus und versucht es erneut. Malabar-Zackenbarsch sind gute Speisefisch, allerdings ohne kommerzielle Bedeutung. Man sollte sich allerdings nach Ciguatera in der Gegend erkundigen.

Der englische Name „cod“ bedeutet übersetzt ja „Kabeljau“ und, wer weiß, vielleicht haben wir so einen großen Fisch schon einmal auf den Inseln vorgesetzt bekommen.

Größe: 90 cm, Tiefe: 5 m                                                 Kuramathi, Rasdu - Atoll, 1987

Es war deutlich zu merken.: Es paste ihm nicht, dass man da zu ihm abtauchte. Er baute sich richtig vor dem mit dem Schnorchel auf. Wenn er hätte knurren können…
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