Norwegen
Kongeriket Norge
Norwegen, Seite
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Norwegen - Oslo

Reist man nach Oslo mit seinen nicht mal 700.000 Einwohnern und seinen stolzen Bierpreisen, kommt man an garantiert 4 Sehenswürdigkeiten nicht vorbei.

Da ist einmal das monumentale Rathaus, fast drohend-wuchtig, der neue Stolz der Norweger, die Oper und die Skulpturen in der Vigeland-Anlage im Frognerpark zu besichtigen.

Bleiben noch oberhalb der Stadt die Holmenkollbakken. Aber man hat keine gute Aussicht auf die Stadt. Monarchisten sehen sich da wohl lieber das Schloss an.

Früher, als Thor Heyerdahl und seine abenteuerlichen Bücher noch in aller Munde war, stand natürlich das Kon-Tiki-Museum auf einer Halbinsel vor der Stadt auf dem Plan. Mit den Flößen Kon-Tiki und Ra II aus Schilf und Balsaholz wies er nach, dass die großen Meer auch vor Kolumbus von Kontinent zu Kontinent zu befahren waren.

Rathaus

Ein Konzert zwischen Hafen und Rathaus bahnt sich an, abends, um 21:24 Uhr, 22.06.18
Die Halle ist 20,8 m hoch. Hier im Rathaus wird jedes Jahr der Friedensnobelpreis vergeben-
Die Geschichte, Kunst und die Kultur Norwegens sind in der Halle dargestellt
Zu großen Veranstaltungen werden hier Sitzgelegenheiten aufgestellt
Hochzeit im Rathaus
Die Nordseite
Holzschnitzarbeiten in der Kolonnade am linken Turm

Oslo - Stadt der E-Autos

Tatsächlich sind 2019 überall Stromsäulen am Straßenrand zu sehen. Die Stadt sieht nicht schöner aus! Die Autos haben ein „E“ im Kennzeichen. Ist da nicht der falsche Weg? Warum holt man sich nicht an einer Ladestation eine frisch geladene Batterie?

Übrigens fielen E-Autos außerhalb der Hauptstadt nicht auf - es gab keine.
Nie gesehen: Straßenbahnen fahren durch einen Springbrunnen

Das Osloer Opernhaus

Oslos neues Wahrzeichen, die Oper. Einem Gletscher gleich der ins Meer fließt. 
Rechts, 60m daneben im Wasser, ist ein Eisberg
Er ist aus Glas und Stahl von der in Berlin lebenden Italienerin Monica Bonvincini gestaltet. 

Die Skulptur wurde im Mai 2010eingeweiht. Sie soll aufgetürmte Eisschollen darstellen wie sie Casper David Friedrich in seinem Gemälde „Das Eismeer“ gemalt hat.
Der Name: Hun ligger (She lies) 
Größe: 17 x 16 x 12 m
Weitläufig gestaltet, kühl wie der klare Norden. 90% der Steine sind italienische Carraramarmor, nur der Rest ist norwegischer Granit.
110 m breit, 2017 m lang, 1100 Räume usw. Also wenn schon, denn schon.

Der große Saal ist der Dresdner Semperoper nachempfunden, im Stil, in der Größe und Gestaltung, mit 1.358 Sitzplätzen.
Das Opernhaus wurde am 12.April 2008 eingeweiht
Das Opernhaus (03.07.2019)

Am Hafen

Nobel-Friedenscenter im ehemaligen Westbahnhof zwischen Rathaus und Hafen
Den Trockengestellen für Stockfisch nachempfunden und von Künstlern mit Unterhemden bestück. Von Winde leicht verweht…
Im Hintergrund das Opernhaus
Vigeland-Skulpturenpark
Der zentrale Monolith mit 121 Figuren im oberen Teil des Frognerparks, gleich hinter dem Eingang. Hier oben setzen die Busse die Besucher ab und warten dann unten auf sie.
Egal, wie oft man nach Oslo kommt: man landet immer in diesem Park mit den nackten Figuren. So viele Attraktionen hat die Stadt ja nicht zu bieten. Und immer läuft man mit gemischten Gefühlen an den vielen, düster und fast unheimlichen wirkenden Figuren vorbei. 

Und die Stadtführerinnen sind stolz auf die Monumentalwerke. Mich erinnert die Kolossalfiguren an die Kunst im Dritten Reich. Alle 212 Figuren sind nackt. Die meisten sind aus Naturstein, 58 sind in Bronze gegossen. Als Motiv für alle Figuren dient der Lebenszyklus des Menschen.
Die Anlage ist weitläufig. Alleine auf der Brücke stehen 58 Bronzeskulpturen.
Gustav Vigeland
Gustav Wiegelnd lebte von 1869 bis 1943. Die Figuren schuf er zwischen 1924 bis 1943. Die Stadtführerin sagte, er bezeichnete sie als seine Kinder und Kinder verkaufe man nicht.

So überließ er sie der Stadt. Die finanzierte ihm sein Lebensunterhalt und stellte ihm ein Haus zur Verfügung.
Auf die Frage, ob das nicht eine homo-erotische Darstellung sei, explodierte die Stadtführerin fast. Aber nein, meinte sie, ein junger Mann hilft einem Älteren beim Aufstehen! Warum die nackend sind, hat man dann gar nicht erst gefragt.
Kontakt muss sein
Hauptsache nackend
Die Bronzefiguren wirken anmutiger. Sie sind nicht so monumental-
Im Stile der Zeit: Jugendstil?
58 Bronzen alleine auf der Brücke
Die berühmteste: Das wütende Kind
Aber die Möwe ist echt!
Das südliche Ende der Anlage

Holmenkollen

Da unten liegt Oslo - irgendwo
Kühne Konstruktion
Was treibt einen absolut nicht wintersportbegeisterten Touristen hier hoch? Er erwartet ein schöne Aussicht auf Oslo.

Dabei hätte ich es wissen müssen. Als die bekannte Sprungschanze noch komplett aus Holz war, war ic schon mal hier oben. 

So, da hat man es wieder: Skischanzen im Sommer sid noch langweiliger als Skispringen im Winter.
Klatschanlage
Viele treibt es nicht hier hoch