Bestimmung einiger Vogelarten 

   Vogelbestimmung
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Ordnung Kranichvögel - Gruiformes

Familie Kraniche - Gruidae

Kraniche Ende Oktober 2014 auf den Feldern südlich von Linum in Brandenburg

Kraniche auf den Feldern südlich von Linum, Brandenburg

Art Kranich Grui grui

Familie Kraniche Gruidae

Systematik der Ordnung der Kranichvögel Gruiformes

Art: Kronenkranich  Balearica pavonina

Unterfamilie Kronenkranich Balearicinae

Binsenrallen Heliornithidae

Kagus Rhynochetidae

Laufhähnchen Turnicidae

Rallen Rallidae

Rallenkraniche Aramidae

Seriemas Cariamida

eSonnenrallen Eurypygidae

Stelzenrallen Mesitornithidae

Trappen Otididae

Trompetervögel Psophiidae

Ernährung

Kraniche leben sowohl von pflanzlicher als auch von tierischer Kost.


Sie fressen Samen, Wurzeln, Blätter, Kräuter, Gräser, Nüsse und Beeren

Siehe auch


Würmer, Mollusken, Insekten, Krebstiere, Fische, Frösche, Eidechsen und Nagetiere.als auch 

Anzahl


NABU hat die Kraniche in und um Linum gezählt. Ende September 2014 kamen sie auf 30.000 und Ende Oktober auf 119.000.


Am 21.10.2014 war es noch warm, einen Tag später stieg die Mittagstemperatur auf nur noch 9° C

Ob sie weg sind?

Kraniche südlich von Trebin, Brandenburg, an den Nuthewiesen

Verbreitungsgebiet

Auf den großen Feldern der ehemaligen DDR zwischen Trebin und Sperenberg sind oft Kraniche zu sehen

An Autos sind sie einigermaßen gewohnt. Merkt man sie Ihnen aber als Fußgänger, steigen Sie sofort auf.

Hier werden die Kraniche gefüttert, um den Schäden bei den Bauern gering zu halten

Östlich von den Sender Masken in Nauen, nur über Feldwege der ehemaligen DDR zu erreichen, gibt es unzulänglich a Gebete. Die sind weder mit dem Auto noch zu Fuß zu erreichen. Dort werden die Kraniche mit Mais gefüttert, um die Schäden für die Landwirte zu halten, denn die mögen die Krane nicht. Nur mit einem 800 mm Tele war die Aufnahme oben zu machen.

Hier werden die Kraniche gefüttert, um den Schäden bei den Bauern gering zu halten

Rechts und links dieser alten Allee nördlich von Berge sieht man im Herbst häufig Kraniche

Es sind schon anmutige Vögel

Wenn die Kraniche ziehen...
Ordnung Kranichvögel - Gruiformes
Familie Kraniche - Gruidae
Unterfamilie Kronenkraniche - Balearicinae

Kronenkranich - Balearica pavonina

Hübscher Afrikanerr

Aufnahmen aus dem Tierpark, Berlin

Kronenkranich ist bekannt für seine auffällige goldene Federkrone auf dem Kopf. Sein Gefieder ist überwiegend grau mit weißen Flügeln, die schwarze und goldene Akzente haben.  Er ist in Afrika südlich der Sahara beheimatet, vor allem in Feuchtgebieten und Savannen West- und Ostafrikas. Kronenkraniche bevorzugen Feuchtgebiete, Überschwemmungsebenen und Graslandschaften in der Nähe von Wasserquellen.

Sie sind Allesfresser. Ihre Nahrung besteht aus Insekten, kleinen Wirbeltieren, Samen, Pflanzenteilen und Getreide.  Kronenkraniche sind bekannt für ihre spektakulären Balztänze, die Sprünge, Flügelschlagen und Kopfbewegungen beinhalten.  Sie bauen ihre Nester in dichten Vegetationsgebieten in Feuchtgebieten. Das Weibchen legt in der Regel 2–4 Eier.
    7    Besonderheit: Im Gegensatz zu anderen Kranicharten können Kronenkraniche auf Bäumen sitzen, da sie einen längeren hinteren Zeh haben, der ihnen das Greifen von Ästen ermöglicht.

Der Kronenkranich wird von der IUCN als „gefährdet“ eingestuft, hauptsächlich aufgrund von Lebensraumverlust und illegalem Fang für den Haustierhandel.

Drohgebärde

Ordnung Kranichvögel - Gruiformes
Familie Rallen - Rallidae

Blässhuhn - Fulica atra

äeshühner bauen schwimmende Nester

Das Blässhuhn (Fulica atra) ist ein weit verbreiteter Wasservogel aus der Familie der Rallenvögel. Blässhühner haben ein schwarzes Gefieder mit einem markanten weißen Stirnschild (auch „Blesse“ genannt), das sich von der Stirn bis zum Schnabel erstreckt. Ihre Augen sind rot, und sie haben kräftige, grünlich-graue Beine mit langen Zehen.

Sie sind in Europa, Asien, Australien und Nordafrika weit verbreitet. Blässhühner bewohnen vor allem Süßwasserseen, Teiche, Flüsse und langsam fließende Gewässer mit dichter Ufervegetation.

Sie sind Allesfresser. Ihre Nahrung besteht aus Wasserpflanzen, Samen, Algen, Insekten, Schnecken und kleinen Fischen. Sie tauchen oft, um Nahrung unter Wasser zu suchen. Blässhühner sind territorial und zeigen aggressives Verhalten gegenüber Artgenossen, besonders während der Brutzeit.

Ablösung zum brüten naht

Die Aufnahmen entstanden im Park von Schloss Charlottenburg, Berlin

 Sie verteidigen ihr Revier energisch. Die Brutzeit beginnt im Frühjahr. Sie bauen schwimmende Nester aus Pflanzenmaterial in Ufernähe. Das Weibchen legt meist 6–10 Eier, die von beiden Elternteilen bebrütet werden. Nach dem Schlüpfen werden die Küken von beiden Eltern gefüttert.

Trotz ihres plumpen Aussehens sind Blässhühner gute Schwimmer und Taucher. Sie können auch fliegen, benötigen jedoch eine lange Startstrecke über das Wasser. Sie sind sehr stimmfreudig und geben laute, krächzende Rufe von sich, besonders während der Brutzeit. In freier Wildbahn können Blässhühner bis zu 9 Jahre alt werden, in Gefangenschaft sogar älter. Diese robusten Vögel sind gut an das Leben im Wasser angepasst und aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit in vielen Regionen häufig zu beobachten.

Blesshuhn im Hafen Wannsee

Jugendfärbung