Russland

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St. Petersburg

Eremitage
Schlossplatz, links das Generalstabsgebäude, die Alexandersäule und die Eremitage
Winterpalais, ehemaliger Hauptsitz der russischen Zaren
Na ja, ist ja ganz einfach alles zu erklären. Sie sollten nur etwas Zeit haben - so um die 70 Jahre. Dann bleiben für jedes Stück in den 1000 Räumen der 7 Paläste dieses weltberühmten Museums eine Sekunde Zeit! Ob die „Beutekunst“, z. B. der Schatz des Priamos, schon dabei ist, ist nicht gewährleistet.
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Da bleiben hier in diesem Rahmen nur ein paar Außenaufnahmen und einige Schnappschüsse vom Inneren. Wo der Name „Eremitage“ herkommt? „Einsiedeleien“ waren im 18. Jhdt. bei Hofe nahezu in Mode. Dorthin zog man sich vom Tagesgeschäft zurück. So auch die Zaren.
Als ob der breiten Masse das Geld fehlt hier einzukaufen
Als ob der breiten Masse das Geld fehlt hier einzukaufen
Als ob der breiten Masse das Geld fehlt hier einzukaufen
Olga
Olga stieg am anderen Ufer der Narva, an der Grenze von Estland nach Russland, zu und nach vier Tagen an der finnischen Grenze wieder aus. Sie war Reiseleiterin. Olga sprach fehlerfrei Deutsch mit hartem russischen Akzent. Sie war um die 70, klein und kompakt - und quick lebendig, eine Babuschka wie aus dem Bilderbuch. Sie stellte sich als ehemalige Lehrerin vor.
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Der erste Eindruck - da ist eine Überwachung an Bord - verstreute sich schnell. Olga war blitzartig beliebt. Sie erzählte aus dem Leben in St. Petersburg, vom Pilze- und Beerensammeln in den Wäldern, die die Stadt umgeben, und vom Haltbarmachen der Früchte und Gemüse für den langen russischen Winter. Viele Leute in St. Petersburg seien darauf angewiesen, die Renten seien karg, sagte sie.
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Morgens führte Olga die Gruppe ohne Wartezeit in die Eremitage. Nachmittags war eine U-Bahnfahrt angesagt, dann ging es zum „Schwanensee“ ins Michailowski-Theater am Platz der Künste, dann kurz ins Hotel. Um dann um 1 Uhr nachts rechtzeitig mit uns zur Brückenöffnung an der Neva zu sein. Da der Bus am falschen Ufer war, musste bis 2:00 Uhr gewartet werden.
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Olga fuhr so um 3 mit der U-Bahn nach hause - und war morgens um 8 wieder da. Das Bernsteinzimmer stand ja an. Hoffentlich durfte Olga das Trinkgeld, das sie an der finnischen Grenze von allen bekam, auch behalten. Sie wurde an der letzten Tankstelle von ihrer Agentur dann abgeholt. Kaum anzunehmen, dass sie nichts abgeben musste, hier im russischen Reich wo es nur „lupenreine Demokraten“ gibt.
Visum für Russland
Visum für Russland
Ein Touristenvisum mit einer (käuflich zu erwerbenden (!)) Einladung zu bekommen, ist kompliziert, aber vor allem teuer. Unter 100 € kommt man nicht weg. 
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Dafür darf man sich nach alter russischer Tradition leuchtend angestrahlte Fassaden von alten Palästen, mit verdreckten Fenstern und unbewohnten Räumen dahinter, anschauen: Potemkin lässt grüßen.