… ideales Wetter um in dem harten Licht Architektur zu fotografieren
Mögen Touristen keinen Regen? „Ich freue mich wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet aes uch“ - sagte Karl Valentin
Um so eine Aufnahme ohne Leute hinzubekommen, muss man früh aufstehen, auch wenn es kalt ist: minus 4°C am 04. April 2003, 8:00 Uhr.
03. Dezember 2006, 17:59 - Canon EOS 5 D - Canon Zoom Lens EF 24-105 mm (35 mm) - 1:4-5,6 IS, UMS; f4; 1/10 sek, ISO 400
Die Reliefs in den fünf Durchgängen stellen Szenen aus der griechischen Mythologie dar
Berlin
6
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Von der Siegessäule zum Fernsehturm
Brandenburger Tor
Ostfassade
Das Brandenburger Tor
April 2003
Morgens um 7 ist die Welt noch in Ordnung. Der Pariser Platz hat noch seine Würde. Hinter dem Brandenburger Tor rauscht leise der morgendliche Berufsverkehr, selten hastet ein Passant über das
schöne Pflaster an diesem kalten Aprilmorgen. Die Sonne bescheint das Tor mit weichem Licht optimal. Es dauert nicht mehr lange und mit der Ruhe und der friedlichen Stimmung ist es vorbei.
April 2003
Anfang April gibt es oft ein Kältewelle in Berlin. Es waren -4°C an diesem Morgen…
Gut, heute sind wir an hohe Gebäude gewöhnt. Wir empfinden das Tor mit seiner Höhe von 26 Metern, einer Breite von 65,5 und einer Tiefe von 11 m nicht mal als gewaltig.
Aber der Mensch von 1791? Der, der gerade aus dem tiefbewaldeten Tiergarten kam? Der warf den Kopf in den Nacken und staunte wie Sie, als Sie das erste Mal in New York waren.
Rund um das Tor gab es ja nichts vergleichbar Großes. Und da, wo die beiden Figuren in der Tordurchfahrt stehen, wäre er sofort weggejagt worden. Die mittlere und breiteste Durchfahrt war nämlich nur von der königlichen und bis zur Abdankung Wilhelm II. im Jahre 1918 von der kaiserliche Familie zu benutzen.
Eine Ausnahme galt für den General Ernst von Pfuel und seine Familie. Er war Kommandant des preußischen Sektors von Paris beim Sieg über
Napoleon.
Das Licht iyf dann grell und hart, ideal für Archetekturfotohragie
April 2003
Septeber 2007
Dann kommen die Touristen. In ihrem Gefolge erscheinen dann wie allerlei buntes Volk (s. nächste Seite) in 0oft idiotischsten Verkleidungen, um sich gegen Geld vor dem historischen Wahrzeichen mit den Touris fotografieren zu lassen - und die zahlen auch noch dafür! Das Tor in allein als Fotomotiv
Reicht nicht mehr aus. Ein Selfie muss es seim.
August 2007
Das Brandenburger Tor wurde in den Jahren 1788 bis 1791 erbaut. Königs Friedrich Wilhelm II. Hat klassizistische Bauwerk entworfen. Gebaut wurde es von dem Baumeister Carl Gotthard Langhans.Die Prachtstraße Unter den Linden sollte einen würdevoller Abschluss im Westen erhalten.
Berlins gute Stube
Dezember 2012
Dezember 2012
Ein Muss für Touristenselfis
April 2003
Baubeginn
Brandenburger
Tor 1764
Wikipedia,
gemeinfrei)
Brandenburger
19455Wikipedia,
gemeinfrei)
Das alte Brandenburger Tor bestand nur aus zwei niedrigen Pfeilern und
einem Wach- und einem Zollhaus. Es wurde 1788 abgerissen. Am 16.
August 1789 fand in der Akademie der Künste eine Tagung statt, auf der
der Minister Johann Christoph von Woellner (1732-1800) einen Verschönerungsplan für die Residenzstadt vorstellte.
Der studierte Theologe war bei König Friedrich II. ("Der Große" oder der "Alte Fritz") in Ungnade gefallen, weil der die Frau nach dem Tod seines ehemaligen Arbeitgebers - dort war er Hauslehrer -, General August Friedrich von Itzenblitz, heiratete und der König diese "Mesalliance" nicht duldete.
Aber der Nachfolger des Königs, Friedrich Wilhelms II., erhob ihn doch in
den Adelsstand und ernannte ihn zum Geheimen Kriegs-, Finanz- und
Domänenrat und zum Oberhofbau-Intendanten. 1788 war nun von
Woellner, Staats- und Justizminister und Chef des geistlichen Departments.
Was sagte Friedrich II?: " ...ein hinterlistiger und intriganter Pfaffe..."
Na, viel hat sich ja in der Politik im Allgemeinen und in Berlin im
Besonderen nicht verändert. Heute wäre der Freimaurer und Logengründer (Rosenkreuzler) in der CDU und, wenn es ihm zu heiß geworden wäre, ließe er sich nach Europa versetzen.
Westfassade
Ma i2022
Aus ungewohnter Perspektive: Vom Hochhaus am Potsdamer Platz durch ein 800-mm-Tele gesehen
Mai 2018
Es ist immer ein schöner Anblick vom Westen her über den breiten Straßenzug auf das Tor zuzufahren
Warum der Platz vor dem Brandenburger Tor im Westen so heiß wissen nur noch die wenigsten
Januar 2021
Bonjour Tristesse, morgens, 8:00 Uhr
Juli 2006
Absperrung zur Fußball-WM 2006
Dezember 2015
11. Dezember 2015, 8:00 Uhr
Mai 2023
Ja, so leben wir Berliner: Das Bild wurde wirklich am 2. Mai aufgenommen!
Oktober 2007
Und im Oktober ist hier das Wetter auch nicht besser
Sonnenaufgang am Tor
Dezember 2015
11. Dezember 2015, 8:00 Uhr: Der Chnukaleuchtter steht hier selbstverständlich vor dem Weihnachtsbaum
Märt 2015
Das muss ein Sonntag gewesen sein…
Nachts am Tor
April 2008
April 2008
April 2008
April 2008
April 2008
Imposant!
Details
Das sogenannte Attikarelief, das direkt unterhalb der Quadriga auf deren Sockel angebracht ist, stammt von Johann Gottfried Schadow, der auch die Quadriga entwarf.
Das Relief trägt den Titel „Zug der Friedensgöttin“ (oder auch „Triumph des Friedens“). Es stellt den feierlichen Einzug der Friedensgöttin dar, die den Frieden nach einem siegreichen Krieg bringt. Ursprünglich war die Figur auf der Quadriga als Friedensgöttin (Eirene) konzipiert, bevor sie später zur Siegesgöttin (Viktoria) umgedeutet wurde. Die ersten Entwürfe stammten von Christian Bernhard Rode.
In den Tordurchgängen sind hochoben Reliefs zu sehen - und schwer zu fotografieren
Sie wurden von verschiedenen Bildhauern unter der Leitung von Johann Gottfried Schadow geschaffen. 20 Reliefs, die Szenen aus der Herakles-Sage (Herkules) zeigen Es ist eine Anspielung auf die Siege und die Wiederaufbauleistungen von Friedrich dem Großen. Herakles wird dabei oft im Kampf gegen Chaos, Neid oder Zwietracht gezeigt
Über jedem der zehn großen, rechteckigen Reliefs befindet sich ein rundes Medaillon, die ebenfalls Herakles-Motive zeigen.Sie wurden 1788 und 1794 angebracht. Gottfried Schadow entwarf die Modelle und leitete die Arbeiten. Neben Schadow waren unter anderem Conrad Nicolaus Boy und Christian Unger mit der Ausführung der Reliefs betraut.
Die grafischen Entwürfe für den Schmuck (wie das große Attika-Relief unter der Quadriga) stammten teilweise von Bernhard Rode.Das Tor selbst wurde vom Architekten Carl Gotthard Langhans im Auftrag von König Friedrich Wilhelm II. entworfen
Quadriga
Die Quadriga kommt aus dem Westen, um den Sieg über Frankreich zu verkünden
03. Dezember 2006, 18:03