Königsgeier - Sarcoramphus papa (Linnaeus, 1758)
Engl.: King Vultures; Span.: Zopilote Rey
Königsgeier - Sarcoramphus papa (Linnaeus, 1758)
Er ist der Größte, der King eben. Bis zu 80 cm und 3,5 kg schwer ist der
farbenfreudigste aller Geier. In Costa Rica gibt es fast nur noch auf der Halbinsel Osa Restbestände. Wenn man sieht, wie dicht dort schon die Besiedlung ist, wohl auch nicht mehr lange.
Es gibt nicht mehr viele dieser großen Geier auf der Welt
Dabei ist es genau die Landschaft, die ihnen liegt: locker bewaldet mit freien, übersichtlichen Flächen zwischendurch. Die ausgemachten Einzelgänger sind von Mexico bis zum Norden Argentiniens verbreitet - mit abnehmender Tendenz.
Es ist erschreckend, wie der Wald auf Osa abgenommen hat. Wäre der Parque National Corcovado an der Pazifikküste nicht, gäbe es wohl gar keine Bäume mehr.
Skuril sehen sie ja aus!
Es ist absolut unverständlich, dass man immer noch Lastern mit herrlichen dicken Tropenholzstämmen begegnet. Auf der Fahrt von Chacarita bis zum Ende der Strasse ist kein einziger Baum mehr zu sehen dessen Stamm
auch nur 50 cm Durchmesser hat.
Da sind irgendwelche Leute eben gleicher als gleich oder schmieren besser. Ob man je wieder an so einen Kerl so nahe herankommt?
Federpflege muss sein
Nur der Vollständigkeit halber: Leben nicht in Costa Rica!
Altweltgeier
Andencondor - Vultur gryphus Linnaeus, 1758
Engl.: Andean Condor; Span.: Cóndor Andino
Andencondor im Zoologischen Garten von Berlin
Merkmale
Spannweite: bis 3,10 m
Körperlänge: 1,00-1,25 m
Gewicht: bis 15 kg
Verbreitung: Südamerikanische Pazifikküste.
Der Andencondor steht kurz vor der Ausrottung. Auswilderungsprogramme in Ecuador können die Abnahme der Art nicht mal stoppen. In Kolumbien gibt es nur noch 30 dieser größten aller Vögel.
Was soll man auch sonst hier machen?
Hat man nichts zu tun: Federpflege geht immer
… zu den Schlafbäumen
Bartgeier - Gypaetus barbatus Linnaeus, 1758 (auch Lämmergeier)
Engl.: Bearded Vulture; Span.: Quebrantahuesos
Bartgeier (auch Lämmergeier) - Gypaetus barbatus Linnaeus, 1758
Merkmale
Spannweite: 2,30-2,83 m
Körperlänge: 0,94-1,25 m
Gewicht: 4,5-7 kg
Verbreitung: In den südeuropäischen Gebieten (Pyrenäen, Tauern, Korsika, Kaukasus), zentrales Asien bis in die Mongolei. In Afrika in Marokko, Algerien und Tunesien sowie in Ostafrikaund in Teilen Arabiens.
Bartgeier
Na gut: die linke Seite auch noch mal
Gänsegeier - Gyps fulvus Hablizl, 1783
Engl.: Griffon Vulture; Span.: Buitre leonado
Gänsegeier - Gyps fulvus Hablizl, 1783
Merkmale
Spannweite: 2,34-2,69 m
Körperlänge: 0,93-1,10 m
Gewicht: 6,2-11,5 kg
Verbreitung: Südfrankreich, auf dem Balkan sind sie zuhause. In
Asien über Türkei, Iran, Pakistan bis Nordindien. In Afrika in Marokko, Algerien sowie in Teilen Südarabiens.
Gänsegeier - Gyps fulvus Hablizl, 1783
Merkmale
Körperlänge: 0,94-1,25 m
Gewicht: 4,5-7 kg
Verbreitung: In den südeuropäischen Gebirgen (Pyrenäen, Tauern, Korsika, Kaukasus), zentrales Asien bis in die Mongolei. In Afrika
in Marokko, Algerien und Tunesien sowie in Ostafrika und in Teilen Südarabiens.
Die Spannweite des Gänsegeiers kann beeindruckende 2,4 bis 2,8 Meter erreichen, in manchen Fällen sogar bis zu 3 Meter. Damit gehört er zu den Vögeln mit der größten Flügelspannweite Europas. Der Gänsegeier ist in Südeuropa, Nordafrika, Teilen des Nahen Ostens und Zentralasiens verbreitet. In Europa findet man ihn vor allem in Spanien, Portugal, Frankreich, Italien und auf dem Balkan. Auch in einigen Regionen Deutschlands gibt es gelegentliche Sichtungen.
Gänsegeier sind Aasfresser und ernähren sich hauptsächlich von toten Tieren. Sie bevorzugen große Säugetierkadaver, wie von Schafen, Ziegen oder Wild. Sie nutzen ihren scharfen Schnabel, um Fleisch von den Kadavern zu reißen.
Wie viele Geierarteb sind Gänsegeier ist ein gesellig lebender Vogel, der oft in großen Gruppen anzutreffen ist. Er besitzt einen langen Hals mit wenigen Federn, was das Fressen von Aas erleichtert. Mit seiner ausgezeichneten Sehkraft kann er Aas aus großer Höhe erspähen. Diese majestätischen Vögel spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, da sie zur Beseitigung von Tierkadavern beitragen und so die Ausbreitung von Krankheiten verhindern.
Der Mönchsgeier (Aegypius monachus), auch als Schwarzgeier bekannt, ist einer der größten Greifvögel der Welt. Der Mönchsgeier kann eine Flügelspannweite von 2,5 bis 3,1 Metern erreichen und eine Körperlänge von 98 bis 120 cm. Das Gewicht variiert zwischen 7 und 12 kg.
Er hat ein dunkles, fast schwarzes Gefieder, einen kräftigen Schnabel und einen auffälligen, unbefiederten Hals, der von einem Kragen aus Federn umgeben ist. Mönchsgeier bewohnen vor allem offene, bergige Landschaften, Steppen und lichte Wälder in Südeuropa, Asien und Nordafrika. Sie sind Aasfresser und spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, indem sie Kadaver beseitigen. Sie jagen nicht aktiv, sondern suchen mit scharfem Blick vom Himmel aus nach toten Tieren.
Mönchsgeier brüten oft in großen Nestern aus Ästen, die sie in Bäumen oder auf Felsvorsprüngen bauen. Das Weibchen legt meist ein Ei, das von beiden Elternteilen über etwa 50–55 Tage bebrütet wird. Sie sind eher Einzelgänger, jedoch versammeln sie sich an Futterplätzen oder in Brutgebieten. Der Mönchsgeier gilt in einigen Regionen als gefährdet. Vergiftung durch Köder und Störungen in Brutgebieten.