Pflanzen in Costa Rica
Klasse Bedecktsamer - Magnoliopsida
Klasse Bedecktsamer - Magnoliopsida

Costa Rica

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Pflanzen

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Ordnung der Malvenartigen - Malvales

Die Ordnung der Malvenartigen!ist sehr komplex. Hier sind in der Familie Malvaceae 9 Unterfamilien (die nicht mal bei Wikipedia aufgezeigt werden!) mit 243 Gattungen und um 4300 Arten zusammen gefaßt. Früher eigenständige Familien (Linden-, Wollbaum- und Sterkuliengewächse) finden sich jetzt hier als Unterfamilien wieder.

Familie Malvengewächse - Malvaceae

Wachsmalve -  Malvaviscus arboreus

Die Wachs- oder Beerenmalve wachsen als Strauch bis zu 5 m Höhe heran. Sie werden von Kolibris bestäubt. Aus den leuchtend roten, zusammengerollten 5 Kronenblätter ragt der Blütenstempel mit den Staub- und Fruchtblättern heraus.

Da der Kolibri den Schnabel nur in einer bestimmten Stelle zwischen die immer zusammengerollt bleibenden Blütenblätter hineinstecken kann, brerühern die Pollen garrantiert das Gefieder. So sorgt er für die Befruchtung der nächsten Pflanze.

Chinesischer Roseneibisch -  Hibiscus rosa-siensis

Fünf leuchtend rote Kronenblätter mit leicht gesägtem Rand und einer Mittelsäule mit vielen gelben, weit hervorstehenden Staubbeuteln am Ende kennzeichen diesen Eibisch.

Die Blüten geben einen schwarzen Saft ab, der früher zum Färben von Haaren und Augenbrauen verwendet wurde. Im engl. heißt der Busch auch Show flower, was unschwer auf die Färbkraft hindeutet.

Seit uralten Zeiten ist dieser Busch schon in Kultur und so gibt es die Blüten in vielen Farbnuancen.

Der Strauch kann bis 6 Meter hoch werden und ist einer der beliebtesten Ziersträucher in den Tropen und Subtropen.

Koralleneibisch -  Hibiscus schizopetalus

Beim Koralleneibisch ist die Blüte viel zerklüfteter und der bis 9 cm langen Blütemsäule noch länger als bei der oben beschriebnen Art.

In Costa Rica ist dieser Strauch viel seltener. Er wird bis 4 m hoch. Bis zu 300 Hibiskusarten in allen Fromen und Farben sind schon gezüchtet worden und ein Ende ist nicht abzusehn. Hibiskus ist eine beliebte Zierpflanze überall auf der Welt.

Hawaiihibiscus  - Hibiscus boryanus

Lindenblaettriger-Eibisch  - Hibiscus tiliaceus

Pappelblättriger Eibisch -  Thespesia populnea

Bei den deutschen Namen geht es mal wieder rund: Portiabaum, Küsten-, Tropen-, Pappelblättriger Eibisch, ganz wie man will. Die Eibischart wächst Strauch- oder baumartig zwischen 3 und 8 Meter hoch und ist immergrün. Die Rinde der Zweige ist mit braunen kleinen Härchen bedeckt. Der Baum verträgt gut salzhaltige Böden an den tropischen Küsten und ist windresistent. ursprünglich aus Asien stammend ist er überall in den tropischen Zonen zu finden.

Kakaobaum  - Theobroma cacao

Familie Wollmilchgewächse -  Euphorbiaceae

Pochotebaum -  Bombacopsis quinata

Mögen die Länder auch noch so klein sein, so wird doch in jedem ein anderes Spanisch gesprochen, andere Namen gesucht, um sich ja vom Nachbarn absetzen zu können auch wenn das Land keine 400 km lang ist.

 

Im Januar/Ferbruar haben die außergewöhnlichen Bäume keine Blätter. Im hiesigen Winter setzen sie wunderschöne, filigrane, weiße Blüten an.

 

Alter Pochote in Herradura in der Provinz Puntarenas südlich der Marina, bei Sonnenuntergang aufgenommen.

El Pochote heißt ein seltsamer und nur hier in America Central vorkommender Baum. Er ist so außergewöhnlich und hat doch keinen deutschen Namen. Die korrekte Bezeichnung ist Bombacopsis quinata aus der Familie Bombacaceae und seine Verbreitungsgebiet reicht vom Süden Honduras über Nicaragua, Costa Rica und Columbia bis nach Venezuela.

Bevorzugt wachsen die wenigen Exemplare in den trockenen Zonen am Pazifik bis in 900 m Höhe. Sein hartes, rötliches und gut zu be- und verarbeitendes Holz war und ist sehr begehrt.

Der Baum ist gut zu erkennen. Seine Äste und sein Stamm sind über und über mit Stacheln versehen – weltweit einzigartig. Die kräftigen, kegelförmigen Stacheln halten Tiere wie Affen und Echsen garantiert ab. Wirklich?

Sein spanischer Name ist in:

 

Costa Rica - pochote

Venezuela - saquisaqui, jaris oder masgurara

Nicaragua, Honduras, Columbia - cerdo espinoso.

Kapokbaum -  Ceiba pentranda

Dieser mächtige, 400 Jahre alte Baum steht in der Hotleanlage von Punta Leone in der Nähe vom Nationalpark Carara.

Im Regenwald überragte der Kapokbaum mit 70 Meter alle anderen Bäume und die Indianer meinten, er trüge den Himmel. In Guatemala ist er der Nationalbaum. Da erhebt sich die Frage, warum er dann so abgeholzt wurde. Na ja, so ein dicker Stamm erregt natürlich Begerlichkeiten.

Chorisie- Ceiba speciosa

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Seidenwollbaum -  Pseudobombax ellipticum

Zwanzig Arten sind von Mexiko bis zum tropischen Südamerika verbreitet. Es sind Verwandte des Asiatischen oder Indischen Seidenwollenbaum. In seiner Jugend entwickelt der weichholzige Baum lange Stacheln an den Ästen. Der Baum wirft ab November seine Blätter ab. Im Januar und Februar erscheinen die großen, scharlachroten Blütenblätter. Wenn diese dann abfallen, werden sie gerne von Wildtieren gefressen.

Treiben die Blätter aus, sind sie erst weinrot und werden später dunkelgrün. Sie sind fünfblätterig und gelappt.

Butterblumenbaum -  Cochlospermum vitiolium

Annattostrauch oder Orleansstrauch -  Bixa orellana

Dieser Strauch kann bis zu 5 Meter hoch werden. Ursprünglich im tropischen Amerika beheimatet ist er als Zierstrauch überall in den Tropen verbreitet.

Indianer haben aus der herzförmigen Schote rote Farbe für die Körperbemalung gewonnen und diese zur Insektenabwehr und zum Schutz vor Sonnenbrand genutzt.

Heute wird die Farbe zur Herstellung von Lippenstift und als Farbstoff für Lebensmittel verwendet.