Guatemala
Guatemala, Seite
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Der Pilot meinte, das wäre der Tower von Tikal
Die steilen Stufen waren ganz schön schwer zu erklimmen
Aber es lohnte sich
Die Stehlen standen für einen Herrscher. Wenn der in Ungnade fiel, wurden sie entfernt
Sieht irgenwie weiblich aus
Hinkommen
Es war ein Traum, ganz alleine hier herumzulaufen
Ach ja, ein kleines Museum gab es auch. Aber die Zeit war zu schade!
Mayahieroglyphe 
der Stadt Tikal
Es war ein Traum, ganz alleine hier herumzulaufen
Der Tempel I, 47 m hoch
Es gibt noch viel zu erforschen…
Entonces Tikal! Adiós! Nuca volver….
Konisch: Wenn im Urwald mal was Farbe hat, 
wird es fotografiert. Ob schön oder nicht.
Es war ein Traum, ganz alleine hier herumzulaufen
Nichts in Mittelamerika zwischen Río Grande del Norte und dem Panamalkanal ist schöner als die uralte Mayametropole Tikal in Guatemala
Tikal, der einstige Mittelpunkt des Mayareiches
Dass der poröse Sandstein 2000 Jahre in dem Klima überstanden hat?
Was für ein Unterschied in den Baumaterialien der Makulatur hier und die der Inka in Cusco, Peru. Hier poröser Sandstein, dort harter Granit aus den Anden.
Gepflegte Tropen! Aber es gibt keine Farben.
Erinnert der nicht an die Trolle in Norwegen?
Seite den 90er Jahren erst kann man die Maya-Hieroglyphen  lesen

Guatemala - vergessenes Land.

Reisewarnung

Man beachte…
….die vielen Leute auf den Fotos
Na ja, ein paar Touristen sind ja doch da im Weltkulturerbe
3
Tikal
Klar, nur fliegen kam infrage. Luftlinie sind es nur 300 km, die Straße durch den Urwald war noch nicht asphaltiert und rund 600 Kilometer lang. Klar, dass man das gerne gemacht hätte! 
 
Zwei Tage mit dem PKW? Und zurück? Wo Sprit, Wasser, Essen, Ausrüstung, Zelt herbekommen? Und Zeit? Ging leider nicht. Heute fahren Busse diese Strecke in 9 - 11 Stunden. Manchmal sogar ohne Überfall…
 
Man hatte gehört, dass ein paar mal in der Woche eine Curtis C46 von der Hauptstadt nach Tikal flog. Diese Zweite-Weltkrieg-Transporter flogen ja hier in allen Ländern. Die Lancia in Nicaragua hatte 12 im Einsatz - nach 4 Jahren waren 6 davon abgestürzt/verunglückt.
 
 Also sofort nach der Ankunft in Guatemala City zum Flughafen. Die nette Lady meinte, ja, morgen, am Donnerstag, sollte ein Flug stattfinden. Doch leider sei sie heute morgen in Tikal abgestürzt. Aber sie kenne da ein Aleman von Siemens. Der hätte 6 Piper Apache zu vermieten.
 
Na, dann eben die Piper. Komisches Gefühl, auf der Rollbahn mit der kleinen Maschine hinter einem Langstreckenjet zu stehen. Dessen Fahrwerk ist viel größer und es wackelt bedenklich, als der nur ein Stück anrollt.
 
Der Ausblick ist dann überwältigend. Vulkane, Wasserfälle, Urwald. Dann geht es per Kompass (Magnetischer und Radiokompass) nur noch über dichten Dschungel, richtigen Primärurwald. Da unten ist es finstere Nacht. Kein Licht fällt auf den Boden. Von einer Straße oder einem Fluss ist nichts zu sehen. Nur dichter Urwald. Die Karte, die der Aleman hatte, nutzt nur, um den Kurs zu bestimmen.
 
Dann meinte er, ich solle unbedingt genau den Kurs halten und ihn wach machen, wenn wir einen Fluss überfliegen. Er müsse mal ein Augenblick schlafen.
 
Da kam also der Geruch nach Sprit her. Keine Experimente, sonst reiche das Keosin nicht und eine Notlandung wäre ja schlecht möglich.
 
Die Landebahn war unbefestigt und der Urwald reichte bis dicht an die Piste. Der C 46 war - wie bei vielen Maschinen hier - bei der Landung das Fahrwerk weggebrochen. Sie hatte eine Schneise links in den Wald geschlagen. Den kleinen Flugplatz gibt es heute nicht mehr.
 
Die Flügel waren abgebrochen, der Rumpf lag so tief im Wald, dass man ihn nicht sehen konnte. Brandspuren gab es. Über die Insassen war nichts genaues zu erfahren. Es hat aber wohl Tote gegeben. 
 
Fliegen in Centro America war schon immer eine Herausforderung. Je bunter die Vögel außen bemalt waren, desto größer war das Wasserglas mit dem besten Rum des jeweiligen Lande. Man bekam es vor dem Start in die Hand gedrückt, egal zu welcher Tageszeit.
 
Das sollte man auch auf der Boeing 737 Max 8 einführen. Man sieht dann gelassener über Gewinnmaximierung, Konstruktions- und Zulassungsfehler hinweg.
Der Besuch von Tikal war ein Traum. Man sehe sich auf allen Bildern dieser Seite mal die Menschenmassen an. 20 dürften es in dieser weitläufigen Anlage wohl gewesen sein. Wäre das Flugzeug nicht verunglückt, hätte es vielleicht 40 mehr gegeben.
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1600 Jahre lang war es das Zentrum der Mayakultur. Bis es die Spanier im 16. Jhdt. eroberten. An wichtigen Handelsrouten konnte sich die wirtschaftliche, religiöse und politische Macht entwickeln. Seit 1979 ist es Weltkulturerbe.
Der Tempel IV (?), noch nicht freigelegt
Dann buddelt man schön
… hier im Pelé, Yucatan, Guatemala
Da gab es noch viel freizulegen
In den 5 Jahren in Mittelamerika war Tikal der absolute Höhepunkt von allen besuchten Orten zwischen Mexiko und Panama.
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Insgesamt erstreckte sich Tikal einst über 65 Quadratkilometer. Dort lebten die Bauern außerhalb der Pyramiden, Tempel und Palästen. Die nehmen eine Fläche von 16 qkm ein.