Pflanzen in Costa Rica
Klasse Bedecktsamer - Magnoliopsida

Gatting Eibisch Hibiscus

Chinesischer Roseneibisch - Hibiscus rosa-siensis

Der Strauch kann bis 6 Meter hoch werden und ist einer der beliebtesten Ziersträucher in den Tropen und Subtropen.

Die Blüten geben einen schwarzen Saft ab, der früher zum Färben von Haaren und Augenbrauen verwendet wurde. Im engl. heißt der Busch auch Show flower, was unschwer auf die Färbkraft hindeutet.

Fünf leuchtend rote Kronenblätter mit leicht gesägtem Rand und einer Mittelsäule mit vielen gelben, weit hervorstehenden Staubbeuteln am Ende kennzeichen diesen Eibisch.

Seit uralten Zeiten ist dieser Busch schon in Kultur und so gibt es die Blüten in vielen Farbnuancen. Seine ursprüngliche Heimat ist Asien.

Die Gattung Hibiscus hat etwa 200 bis 675 Arten

Familie Malvengewächse - Malvaceae

Gattung Malvaviscus

Wachsmalve - Malvaviscus arboreus

Wachsmalve - Malvaviscus arboreus

Die Wachs- oder Beerenmalve wachsen als Strauch bis zu 5 m Höhe heran. Sie werden von Kolibris bestäubt. Aus den leuchtend roten, zusammengerollten 5 Kronenblätter ragt der Blütenstempel mit den Staub- und Fruchtblättern heraus.

Da der Kolibri den Schnabel nur in einer bestimmten Stelle zwischen die immer zusammengerollt bleibenden Blütenblätter hineinstecken kann, berühern die Pollen garrantiert das Gefieder. So sorgt er für die Befruchtung der nächsten Pflanze.

Gattung - Bixa

Annattostrauch oder Orleansstrauch - Bixa orellana

Der Annattostrauch wuchs in einer Nebenstraße in Jacó

Die rote Frucht hat eine Ähnlichkeit mit Litschis

Dieser Strauch kann bis zu 5 Meter hoch werden. Ursprünglich im tropischen Amerika beheimatet ist er als Zierstrauch überall in den Tropen verbreitet.

Indianer haben aus der herzförmigen Schote rote Farbe für die Körperbemalung gewonnen und diese zur Insektenabwehr und zum Schutz vor Sonnenbrand genutzt.

Heute wird der Farbstoff zur Herstellung von Lippenstift und als Farbstoff für Lebensmittel verwendet.

Gattung - Ceiba

Kapokbaum - Ceiba pentandra

Diese Riesen waren einst in ganz Centro Amerika zu finden - und fielen als erste der Axt zum Opfer
Der Ceibo (span.) ist das Wahrzeichen der Hotelanlage  Punta Leone
Dieser mächtige, 400 Jahre alte Baum steht in der Hotelanlage von Punta Leone in der Nähe vom Nationalpark Carara. 

Im Regenwald überragte der Kapokbaum mit 70 Meter alle anderen Bäume und die Indianer meinten, er trüge den Himmel. In Guatemala ist er der Nationalbaum. Da erhebt sich die Frage, warum er dann so abgeholzt wurde. Na ja, so ein dicker Stamm erregt natürlich Begehrlichkeiten.
Ceibo im Park Manuel Antinio
An der Grenze zu Panama
Ist es ein Wunder, dass diese riesigen Bäume der Gier der Menschen als erstes zum Opfer fielen? Wie viel Bretter, wie viel Quadratmeter Furnier kann man aus einem einzigen Stamm fertigen! Heute ist so ein Stamm einige 100.000 US$ wert.

Gattung - Ceiba

Florettseidenbaum - Ceiba speciosa

In der Trockenzeit zeigt der Baum eine wahr Blütenwolke

Auch der Baum wirft in der Trockenzeit zum Schutze vor Verdunstung alle Blätter ab.  Sie sind in Costa Rica selten zu finden. Oft bilden die bis 15 m hohen Bäume wenn sie älter sind tonnenförmige Stämme aus. Dadrin ist Wasser gespeichert, um über längere Trockenzeiten zu kommen. 

Das hat ihnen hier den Namen „Besoffener Baum“ eingebracht: „Palo borratchor“. Seine Heimat ist das trockene Hochland von Argentinien und Brasilien. Hier sind sie nur in Parks zur Zierde angepflanzt.

Familie Annattogewächse -  Bixaceae

Gattung Schneckensamenbäume -  Cochlospermum

Butterblumenbaum -  Cochlospermum vitiolium

Die glänzenden gelben Blüten erinnern an unsere Butterblumen

Gegen den blauen Himmel kommt das Gelb gut zur Geltung

Diesen Baum wird in den Tropen gerne zur Zierde angepflanzt. Er wird auch Wilde Baumwolle oder Hahnenfussbaum genannt. 10 oder 12 m wird er hoch. Zur Trockenzeit von Dezember bis März hat er kein Laub, aber die gelben Blüten zeigen sich.

Die Verbreitung reicht von Mexiko bis Panama. Höhen von über 1000 m mag er nicht. Die Aufnahmen hier wurden im Küstengebirge am Pazifik auf ca. 300 m gemacht.

Gattung Tropeneibische - Thespesia

Pappelblättriger Eibisch - Thespesia populnea

Pappelblättriger Eibisch - Thespesia populnea

Dieser Hibiskus ist oft hier zu sehen

Bei den deutschen Namen geht es mal wieder rund: Portiabaum, Küsten-, Tropen-, Pappelblättriger Eibisch, ganz wie man will. Die Eibischart wächst strauch- oder baumartig zwischen 3 und 8 Meter hoch und ist immergrün. Die Rinde der Zweige ist mit braunen kleinen Härchen bedeckt. Der Baum verträgt gut salzhaltige Böden an den tropischen Küsten und ist windresistent. Ursprünglich aus Asien stammend ist er überall in den tropischen Zonen zu finden.

Kakao

Der Baum steht in Esrillos Oeste am Ufer des Ostpazifik

Schwer zu bestimmen wenn keine Blätter zu sehen sind

Costa Rica

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Wilder Eibisch oder Staucheibisch Hibiscus syriacus

Hibiscus rosa-sinensis

Gattung Hibiscus

Koralleneibisch -  Hibiscus schizopetalus

Beim Koralleneibisch ist die Blüte viel zerklüfteter und die bis 9 cm langen Blütensäule noch länger als bei der oben beschriebnen Art.


In Costa Rica ist dieser Strauch viel seltener. Er wird bis 4 m hoch. Bis zu 300 Hibiskusarten in allen Formen und Farben sind schon gezüchtet worden und ein Ende ist nicht abzusehen. Hibiskus ist eine beliebte Zierpflanze überall auf der Welt.


Gelegentlich ist auch der deutsche Name Spätblühender Roseneibisch oder Franseneibisch zu finden.

Zerklüftet wie eine Koralle

Gattung Pachira

Pochotebaum - Pachira (Synonym: Bombacopsis) quinata

Namensgeber Hotel Pochote Grande

El Pochote heißt ein seltsamer und nur hier in America Central vorkommender Baum. Er ist so außergewöhnlich und hat doch keinen deutschen Namen. Die korrekte Bezeichnung ist jetzt Pachira (und Bombacopsis quinata ist ein Synonym) aus der Familie Bombacaceae und seine Verbreitungsgebiet reicht vom Süden Honduras über Nicaragua, Costa Rica und Columbia bis nach Venezuela.

Bevorzugt wachsen die wenigen Exemplare in den trockenen Zonen am Pazifik bis in 900 m Höhe. Sein hartes, rötliches und gut zu be- und verarbeitendes Holz war und ist sehr begehrt.

Der Baum ist gut zu erkennen. Seine Äste und sein Stamm sind über und über mit Stacheln versehen – weltweit einzigartig. Die kräftigen, kegelförmigen Stacheln halten Tiere wie Affen und Echsen garantiert ab. Wirklich?

Mögen die Länder auch noch so klein sein, so wird doch in jedem ein anderes Spanisch gesprochen, andere Namen gesucht, um sich ja vom Nachbarn absetzen zu können auch wenn das Land keine 400 km lang ist.


Im Januar/Ferbruar haben die außergewöhnlichen Bäume keine Blätter. Im hiesigen Winter setzen sie wunderschöne, filigrane, weiße Blüten an.


Alter Pochote in Herradura in der Provinz Puntarenas südlich der Marina, bei Sonnenuntergang aufgenommen.

Sein spanischer Name ist in: 


Costa Rica - pochote 

Venezuela - saquisaqui, jaris oder masgurara 

Nicaragua, Honduras, Columbia - cerdo espinoso.

Der hat überlebt: Stamm ist zu krumm!

Stachlige Angelegenheit

Blüte des Pochotebaumes

Früchte des Kapok- oder Seidenwollbaum -  Ceiba pentrandra?

Gattung Kakaobäume - Theobroma

Unterfamilie Bytnerioideae

Kakaobaum  - Theobroma cacao

Gattung Talipariti
Lindenblättriger-Eibisch - Talipariti tiliaceus

Unterfamilie Wollbaumgewächse -  Bombacoideae

…..hibiscus  - Hibiscus boryanus?

Gattung Hibiscus

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Kakao

Kakao

Ordnung der Malvenartigen - Malvales

Die Ordnung der Malvenartigen!ist sehr komplex. Hier sind in der Familie Malvaceae 9 Unterfamilien (die nicht mal bei Wikipedia aufgezeigt werden!) mit 243 Gattungen und um 4.300 Arten zusammengefaßt. Früher eigenständige Familien (Linden-, Wollbaum- und Sterkuliengewächse) finden sich jetzt hier als Unterfamilien wieder.

Kakao

Dieser pantropische  Eibisch hat den deutschen Namen weil die Blätter der Linde ähneln.

Die Bestimmung ist alles andere als sicher, aber eine von den vielen Arten wird es wohl sein. Die Kapseln enthalten bestimmt eine weiße Wolle.

Zwanzig Arten sind von Mexiko bis zum tropischen Südamerika verbreitet. Es sind Verwandte des Asiatischen oder Indischen Seidenwollenbaum. In seiner Jugend entwickelt der weichholzige Baum lange Stacheln an den Ästen. Der Baum wirft ab November seine Blätter ab. Im Januar und Februar erscheinen die großen, scharlachroten Blütenblätter. Wenn diese dann abfallen, werden sie gerne von Wildtieren gefressen.

Treiben die Blätter aus, sind sie erst weinrot und werden später dunkelgrün. Sie sind fünfblätterig und gelappt.

Pflanzen

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