Besuchte Orte: Rouen, Mont Saint Michel, Trouville, Fécamp, Arromanches Étretat, Pont-de-Normandie,
Mont Saint Michel
Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich Mont Saint-Michel zu einem bedeutenden religiösen Zentrum und einer beeindruckenden Festung. Im Mittelalter zog es Pilger aus ganz Europa an, die den beschwerlichen Weg über das Watt auf sich nahmen, um den heiligen Ort zu erreichen. Die Abtei wurde im gotischen Stil erweitert und die befestigten Mauern schützten den Mont sowohl vor den Gezeiten als auch vor feindlichen Angriffen.
Heute ist Mont Saint-Michel ein UNESCO-Weltkulturerbe und ein beliebtes Touristenziel. Trotz der Menschenmassen bleibt der Zauber des Ortes spürbar – besonders, wenn man früh am Morgen oder spät am Abend die Stille genießen kann.
That is my island on the sun
Die historische Klosterinsel Mont-Saint-Michel in der Normandie bei Niedrigwasser unter blauem Himmel.
Mont Saint Michel
Mont Saint Michel
Die Geschichte
Die geschichtliche und architektonische Entwicklung der berühmten französischen Klosterinsel Mont-Saint-Michel lässt sich eindrucksvoll in prägnanten Zahlen und Jahreszahlen zusammenfassen:
Das geschätzte Alter des massiven Granitblocks, auf dem das Kloster steht liegt bei 540–550 Millionen Jahre.
708: Das Geburtsjahr der Stätte. Der Legende nach befahl der Erzengel Michael dem Bischof Aubert von Avranches in einer Vision, hier eine Kapelle zu bauen.
709: Weihe der ersten Kirche am 16. Oktober.966: Herzog Richard I. von der Normandie siedelt 30 Benediktinermönche auf dem Felsen an – der Beginn der eigentlichen Abtei.
1204: Das Dorf wird von bretonischen Truppen im Zuge von Konflikten niedergebrannt. König Philipp II. stiftet daraufhin Geld für den Wiederaufbau.
1228: Fertigstellung der „Merveille“ (das Wunder), des dreistöckigen gotischen Hauptgebäudes der Abtei, gekrönt von einem berühmten Kreuzgang mit 227 Säulen.
1337–1453: Während des Hundertjährigen Krieges wird der Berg zur uneinnehmbaren Bastion ausgebaut. Trotz einer 30-jährigen Belagerung durch die Engländer wird er nie erobert.
1790–1863: Nach der Französischen Revolution wird das Kloster geschlossen. Für rund 70 Jahre dient der Berg als eines der härtesten Staatsgefängnisse Frankreichs, in dem ca. 14.000 bis 18.000 Häftlinge untergebracht sind.
1874: Unter anderem auf Drängen des Schriftstellers Victor Hugo wird das Gefängnis geschlossen und die Anlage zum nationalen Denkmal erklärt.
1897: Die neogotische Kirchturmspitze wird fertiggestellt, auf der heute die goldene Statue des Erzengels Michael thront.1979: Der Mont-Saint-Michel und seine Bucht werden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
2014: Eröffnung der neuen, 1 Kilometer langen Stelzenbrücke, die den alten Damm ersetzt. Dadurch können die Gezeiten den Berg wieder vollständig umspülen.
Die Höhe des reinen Granitfelsens über dem Meeresspiegel (mit der Abteispitze ragt der Berg knapp 157 Meter in die Höhe).830 Meter: Der ungefähre Umfang der kleinen Felseninsel.55.000 Quadratmeter: Die Gesamtfläche der Insel (ca. 5,5 Hektar).
Die Entfernung des Felsens vom französischen Festland.14 Meter: Der maximale Tidenhub. In der Bucht herrschen die stärksten Gezeiten Europas.
Die Anzahl der Touristen und Pilger, die den Berg jährlich besuchen, beträgt 3 bis 3,5 Millionen. Damit gehört er zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Frankreichs.
Fakten
De Bucht von Mont-Saint-Michel
Das Watt
De Bucht von Mont-Saint-Michel (Baie du Mont-Saint-Michel) an der Grenze zwischen der Normandie und der Bretagne ist versandet. Drei Flüsse bringen so viel Sedimente mit dass der berühmte Klosterberg keine Insel mehr war. Es ist der Fluss Couesnon und die beiden kleineren Sée und die Sélune.
Um der Versendung des Watt entgegenzuwirken wurde als erstes der alte Damm von 1879 abgerissen und durch die ne 760 Meter lange Brücke auf schmalen Pfeilern ersetzt, um die Strömungsverhältnisse zu verändern. Außerdem wurde ein gigantisches Renaturierungsprojekt (184 Millionen Euro) umgesetzt, um den Inselcharakter des Mont-Saint-Michel dauerhaft zu erhalten. Am Fluss Couesnon wurde eine Gezeitenschleuse gebaut. Sie staut bei Flut das Wasser an und lässt es bei Ebbe stoßartig abfließen. Dieser künstliche Spüleffekt spült die abgelagerten Sedimente und den Sand effektiv zurück ins offene Meer.
Auch wurden die alten Parkplätze, die sich direkt am Fuß des Berges befanden, komplett auf das Festland zurückverlegt.
X
Tödlicher Treibsand
Eigentich ist das Betreten des Watts verboten. Es gibt Treibsände und aus denen kann sich ein Mensch nicht alleine befreien. Sie ersticken nicht im Sand, sie ertrinken. Der menschliche Körper ist nicht so dicht wie das Gemische aus Sand und Wasser. Deshalb sinken sie nur bis zur Hüfte oder zur Brust ein.
Bei dem Versuch, sich zu befreien, ziehen sie zum Beispiel ein Bein hoch. Doch darunter bildet sich ein Vakuum, und das Gemisch drum herum verdichtet sich. Die starke Kompression kann nach längerer Zeit die Blutzufuhr in den Beinen abschnüren. Die weitaus größte Gefahr droht, sobald das Wasser mit hoher Geschwindigkeit zurückströmt. Das ist hier der Fall und so gab es schon tödliche Unfälle im Watt.
Mont San Michel
Mont San Michel
Mont San Michel
Ja, Mont San Michel sollte man gesehen haben. Ob man sich durch die engen Gassen auf den Berg schieben lassen sollte, ist eine andere Sache. Da fühlt man sich wie ein bescheuerter Tourist.
Die Geschichte von Mont Saint-Michel ist faszinierend und reicht bis ins 8. Jahrhundert zurück. Der Legende nach erschien der Erzengel Michael dem Bischof Aubert von Avranches im Jahr 708 und forderte ihn auf, eine Kirche auf dem felsigen Eiland zu errichten. Trotz anfänglicher Zweifel ließ Aubert schließlich eine kleine Kapelle bauen, die den Grundstein für das heutige Kloster legte.
Muss man sich das wirklich antun? Nein, nix wie raus hier!
Hinten der Zier-Küchengarten
Rouen
Rouen
Man kommt halt durch durch Rouen wenn man an irgendeine Küste will.
Rouen, eine charmante Stadt in der Normandie, ist mehr als nur ein Zwischenstopp auf dem Weg zur Küste. Die Stadt beeindruckt mit ihrer reichen Geschichte, die sich in der gotischen Kathedrale von Rouen widerspiegelt, die einst von Monet gemalt wurde. Die Altstadt begeistert mit ihren Fachwerkhäusern und kopfsteingepflasterten Gassen, die zum Flanieren einladen. Rouen ist auch berühmt für den Platz, an dem Jeanne d'Arc hingerichtet wurde, was der Stadt eine besondere historische Bedeutung verleiht. Kulinarisch bietet Rouen regionale Spezialitäten wie Apfelwein und Camembert, die die normannische Kultur perfekt ergänzen.
Markthalle der besonderen Art?
Komfortables Spielfeld neben römischen Ausgrabungen
Trouville sur Mer
Die Hautstraße am Hafen
Das Seebad liegt nur 200 km von Paris entfernt, hat zwar nur 4600 Einwohner, aber bestimmt genau so viele Boote. Nicht nur der Sand iam Strand st hier besonders fein.
Zahlreiche bekannte Schriftsteller und Komponisten besuchten den Ort mit seinen Prachtvillen Ende des 19. Jhdt.
Fischreihafen von Tourville
Kreidefelsen Etretat
Die berühmten Kreidefelsen Etretat
Seebadatmosphäre
Ziemlich rau der Ärmelkanal- und kalt!
Miss France?
Étretat, eine malerische Stadt an der Alabasterküste der Normandie in Frankreich, ist bekannt für ihre atemberaubenden weißen Klippen und natürlichen Felsformationen. Besonders berühmt sind die Felsbögen "Porte d'Aval" und die spitze Felsnadel "L'Aiguille", die das Meer majestätisch umrahmen und Künstler wie Claude Monet inspiriert haben.
Die Stadt selbst besticht durch ihren charmanten, historischen Stadtkern mit Fachwerkhäusern, kleinen Cafés und gemütlichen Boutiquen.
Seebadatmosphäre
Seebadatmosphäre
Die Strandpromenade lädt zu Spaziergängen ein, von denen aus man die spektakuläre Aussicht auf den Ärmelkanal genießen kann.
Étretat war einst ein beliebtes Reiseziel für Schriftsteller und Künstler. Der berühmte französische Schriftsteller Maurice Leblanc ließ sich hier inspirieren und schuf die Figur des Arsène Lupin, dessen Abenteuer teilweise in dieser Region angesiedelt sind.
Naturliebhaber können Wanderungen entlang der Klippen unternehmen, um die beeindruckende Landschaft zu bestaunen. Der "Sentier des Douaniers" bietet spektakuläre Ausblicke und führt zu weiteren versteckten Aussichtspunkten.
Mit seiner Mischung aus natürlicher Schönheit, kultureller Geschichte und charmantem Flair ist Étretat ein unvergessliches Reiseziel für jeden Besucher.
Fécamp
Die Kreidefelsen von Fécamp, Teil der Alabasterküste
Fécamp ist eine charmante Küstenstadt in der Normandie, die am Ärmelkanal liegt. Sie ist bekannt für ihre reiche maritime Geschichte, malerische Klippen und den berühmten Likör Bénédictine.
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Fécamp war einst ein wichtiger Hafen für die normannischen Herzöge und spielte eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Seefahrt. Das imposante Palais Bénédictine, ein prächtiges Gebäude im neugotischen Stil, beherbergt die Destillerie des gleichnamigen Kräuterlikörs und ein Museum.
Fécamp ist bekannt für frische Meeresfrüchte, insbesondere Kabeljau und Jakobsmuscheln. Der Bénédictine-Likör wird oft als Digestif genossen.
Das Bénédictinerkloster in Fécamp
Bénédictine ist ein edler Kräuterlikör französischen Ursprungs, der seit dem 16. Jahrhundert nach einem geheim gehaltenen Rezept hergestellt wird. Der Legende nach wurde das Rezept von Benediktinermönchen entwickelt, was dem Likör seinen Namen verleiht. Heute wird Bénédictine in Fécamp in der Normandie produziert.
Der Likör zeichnet sich durch seine komplexe Aromatik aus, die aus der Kombination von 27 verschiedenen Kräutern und Gewürzen resultiert, darunter Angelikawurzel, Zitronenmelisse, Wacholder und Safran. Mit einem Alkoholgehalt von etwa 40 % vol. hat Bénédictine einen warmen, würzigen und leicht süßlichen Geschmack, der sowohl pur als auch in Cocktails geschätzt wird.
Bénédictine eignet sich hervorragend als Digestif und ist auch eine beliebte Zutat in klassischen Cocktails wie dem B&B (Bénédictine und Brandy zu gleichen Teilen gemischt). Seine elegante Flasche mit dem markanten Wappen verleiht ihm ein unverwechselbares Erscheinungsbild, das Tradition und Raffinesse ausstrahlt.
Das Benediktinerkloster in Fécamp, auch bekannt als die Abtei der Heiligen Dreifaltigkeit (Abbaye de la Sainte-Trinité), befindet sich in der Stadt Fécamp in der Normandie, Frankreich. Dieses historische Kloster wurde ursprünglich im 7. Jahrhundert gegründet, erlebte jedoch im 10. und 11. Jahrhundert unter der Herrschaft der normannischen Herzöge eine bedeutende Entwicklung und Expansion.
Die Abtei ist ein beeindruckendes Beispiel romanischer und gotischer Architektur mit prächtigen Gewölben, kunstvollen Fenstern und einer reichen Geschichte. Besonders bemerkenswert ist die Legende, dass in der Abtei eine Reliquie des Heiligen Blutes Christi aufbewahrt wird, was Fécamp zu einem wichtigen Wallfahrtsort machte.
Im 19. Jahrhundert wurde in Fécamp der berühmte Benediktinerlikör entwickelt, inspiriert von alten klösterlichen Rezepten. Der Benediktinerpalast, in dem der Likör noch heute produziert wird, ist ein weiterer architektonischer Höhepunkt der Stadt und bietet ein Museum sowie Führungen an, die die Geschichte des Likörs und der Region beleuchten.
Hinten der Zier-Küchengarten
Wer von all dem Kathedralen, Schlössern und Klostern die Nase voll hat, kann sich am Hafen ein Baguette, Käse und Rotwein so für zwischendurch kaufen. Sich ans Ufer setzen, genüsslich auf das Wasser hinausschauen und die Seele baumeln lassen.
Tip
Pont-de-Normandie
Die Pont de Normandie ist eine beeindruckende Schrägseilbrücke in Frankreich, die die Seine bei Le Havre überquert und die Städte Le Havre und Honfleur miteinander verbindet. Hier sind die wichtigsten technischen Daten:
Technische Daten:
Brückentyp: Schrägseilbrücke
Länge: 2.143 Meter
Hauptspannweite: 856 Meter
Breite: 23,6 Meter
Höhe der Pylone: 214,77 Meter
Bodenfreiheit: 52 Meter über dem Wasserspiegel,
4 Fahrspuren (2 in jede Richtung) sowie Geh- und Radwege
Bauzeit: 1988–1995
Eröffnung: 20. Januar 1995
Baukosten: Etwa 465 Millionen Euro
Haute de France
Besuchte Orte: Armiens
Amins
Die Kathedrale ist größte gotische Kirche Frankreichs
Amiens ist eine Stadt in Nordfrankreich und die Hauptstadt des Départements Somme. Sie ist bekannt für ihre beeindruckende Amiens liegt am Fluss Somme und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.
Die Stadt ist auch für ihre „schwimmenden Gärtene bekann
Die Kathedrale hat riesige Ausmaße. Braucht man soetewas?
Bayeux
Noch ´ne Kathedrale, die von Bayeux
Bayeux im Département Calvados der Region Normandie hat nur 13.000 Einwohner und eine riesige Kathedrale in Stile der Romantik (oder der normannischen Gotik?).
Stolz sind sie im Teppichmuseum auf den „Teppich von Bayeux“ aus dem 11. Jhdt. Er zeigt der Eroberung Englands durch die Normannen in der Schlacht bei Hastings am 14. Oktober 1066.
Erinnert an die Pubs auf der andern Seite des Kanals
Bayeux ist eine charmante Stadt in der Region Normandie im Nordwesten Frankreichs. Sie ist vor allem bekannt für ihren berühmten Wandteppich von Bayeux, ein beeindruckendes mittelalterliches Kunstwerk, das die Eroberung Englands durch Wilhelm den Eroberer im Jahr 1066 darstellt.
Die Stadt selbst besticht durch gut erhaltene mittelalterliche Architektur, enge Gassen und hübsche Fachwerkhäuser. Ein zentrales Highlight ist die Kathedrale Notre-Dame de Bayeux, ein Meisterwerk der normannisch-gotischen Baukunst. Diese Kathedrale wurde im 11. Jahrhundert geweiht und diente ursprünglich als Aufbewahrungsort des berühmten Wandteppichs. Ihre beeindruckende Fassade, die filigranen Türme und die kunstvollen Glasfenster sind bemerkenswerte Beispiele mittelalterlicher Baukunst.
Bayeux spielte auch eine bedeutende Rolle im Zweiten Weltkrieg, da es eine der ersten befreiten Städte nach der Landung der Alliierten in der Normandie war. Heute kann man in der Stadt das Museum zum Wandteppich von Bayeux, das Battle of Normandy-Museum und viele weitere Sehenswürdigkeiten besichtigen. Die historische Atmosphäre, die reiche Geschichte und die Nähe zu den D-Day-Stränden machen Bayeux zu einem lohnenswerten Reiseziel.
Arromanches-les-Bains
An dieser Küste kommt man schon mal ins grübeln
Arromanches-les-Bains ist eine Küstenstadt in der Normandie, Frankreich, die besonders für ihre historische Bedeutung im Zweiten Weltkrieg bekannt ist. Sie liegt im Département Calvados an der Ärmelkanalküste und war ein zentraler Ort während der alliierten Landung in der Normandie (D-Day) am 6. Juni 1944.
Die Stadt spielte eine Schlüsselrolle bei der Operation Overlord, da hier ein künstlicher Hafen, der sogenannte Mulberry-Hafen, errichtet wurde. Dieser provisorische Hafen ermöglichte den alliierten Streitkräften, Truppen, Fahrzeuge und Nachschub schnell an Land zu bringen, was entscheidend für den Erfolg der Invasion war. Reste des Mulberry-Hafens sind noch heute im Meer sichtbar und erinnern an die bedeutenden Ereignisse dieser Zeit.
Zu den Hauptattraktionen von Arromanches-les-Bains gehört das Musée du Débarquement, das sich der Geschichte der D-Day-Landung und des Mulberry-Hafens widmet. Besucher können hier historische Artefakte, Modelle und audiovisuelle Präsentationen besichtigen.
Es muss schlimm gewesen sein, am 6. Juni 1944, dem D- Day. Man Stelle sich vor, da setzt der Junge Amerikaner im Landungssteg Boot und die Klappe geht auf. Die Maschine wäre der Deutschen fang an zu rattern und seine Kameraden vorne fallen tot um. Noch zwei Schritte und dann ist er dran.
Genau so ein junger Kerl sitzt im deutschen Bunker, sieht die tausender Flugzeuge, Boote und Bomber auf sich zukommen und weiß genau irgendwann kommt einer und wirft ne Handgranate in seinen unterstand. Was muss das für ein Gefühl sein, wenn man weiß gleich wird man sterben. Man hatte ja noch so viel vor! Soldaten sind Mörder, wie Kurt Tucholsky sagte? Soldaten haben Angst! Und Generäle verheizen sie.
Landungsbrücke
Die Verluste auf beiden Seiten waren gewaltig
Sie kennen Arromanches-les-Bains nicht? Golden Beach auch nicht? Doch. 1944 sind hier die Alliierten Truppen gelandet.
Die Wehrmacht hatte die Küste mit dem 2685 km langen Atlantikwall gesichert und schon 1942 einen Landungsversuch am Ärmelkanal abgewehrt.
Der Ort da unten hat keine 500 Einwohner, die von dem Tourismus an der Gedenkstätte leben.
Am Golden Beach angelandet
Le Havre
No comment!
Der Bahnhof von Le Havrehat was:
Hier kann man wider wegfahren!
Dieppe
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Dieppe hat der See erfolgreich den Rücken gekehrt und sich stattdessen dem Fluss Arques zugewandt. Kann man machen, ist dann halt... nun ja. Dabei liegt das 30.000-Einwohner-Städtchen eigentlich an der malerischen Alabasterküste. Das Meer versteckt sich hier allerdings dezent – vermutlich irgendwo hinter dem Parkplatz.
Ich habe in Frankreich schon über 70 Städte abgeklappert, aber nirgends wurde das "Touristen-Ausnehmen" so zelebriert wie hier. Hotel und Restaurant waren eine absolute Vollkatastrophe, aber hey: Karma schlägt eben zu.
Warum habe ich vor der Bestellung auch nicht gegoogelt, was „Rochen“ auf Französisch heißt?Die Quittung lag prompt auf dem Teller: Ein Meeresbewohner, kaum größer als eine Hand, bei dem sich die strahlenförmigen Gräten schon optisch wie ein Röntgenbild abzeichneten. War das nicht genau das Zeug, das man früher in der Nordsee als Beifang direkt zu Fischmehl verarbeitet hat? Hier in Dieppe gilt das anscheinend als Delikatesse. „Kann man mitessen!“, flötete man mir zu. Joah. Knackte beim Draufbeißen auch nur wie eine Tüte Chips aus der Hölle.
Der Nachtisch setzte dem Ganzen dann die Krone auf. Die undefinierbare Substanz im Glas sah nicht nur aus wie frischer Bauschaum vom Baumarkt, sie schmeckte original auch so. Angeblich fährt die französische Jugend total auf dieses geschmacksneutrale Etwas ab.
Aber hey, beschweren darf ich mich nicht: Dafür kostet das Glas Bier hier schließlich auch NUR schlappe acht Euro. Mein Fazit: Schnell weg hier und never come back.