Sanssouci
1750-1801
Sanssouci
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Bäume im Park von Sanssouci

Ordnung Koniferen - Coniferales

noch:  Familie  Kieferngewächse - Pinaceae
Gattung Tannen - Abies
Gattung Hemlock-Tannen - Tsuga
Zweige eines Riesen-Lebensbaums - Thuja plicata
Gattung Tannen - Pinaceae
Küsten-Tanne  - Abies grandis
Weiß-Tannen -  Abies alba
Grau-Tanne - Albes
Gattung Hemlocktannen - Tsuga
Chinesische Hemlock-Tanne -  Tsuga chinensis
Kanadische Hemlock-Tanne - Tsuga canadensis
Japanische Hemlock-Tanne - Tsuga diversifolia
Berg-Hemlocktanne - Tsuga mertensiana
Gattung Tannen - Pinaceae
Küsten-Tanne - Abies grandis
Diese schöne Küstentanne ist ca. 24 m hoch und hat einen Umfang von 2,64 m. Sie steht in den kleinen Park am wenig besuchten Schloss Lindstedt. Die linke Aufnahme ist von Ende Juni 2010, die rechte von Mitte Dezember 2013.
Die  Albies grandis hat bei uns viele Namen. Küstentanne, Große Küstentanne, Riesentanne. Genau so gehen die Angaben über die Wuchshöhe auseinander: von 40 bis 90 Meter!

Im Nordwesten Nordamerikas ist die A. grandis ein begehrter Holzlieferant und wird als Forstbaum viel angebaut. Der Stamm ist kerzengrade und die Tanne wächst schnell - was auch einen Nachteil hat. Das Holz ist weich und wird meist zu Papier verarbeitet.

Schon nach 5 Jahren bilden sich Jahrestriebe von einem Meter Länge. Mit 50 Jahren hat sie eine Höhe von 40 m bei einem Stammdurchmesser von 50 cm. Sie erreicht mit 85 m wohl die max. Höhe und kann bis zu 300 Jahre alt werden

Bei uns ist diese Tannenart nur selten zu finden.

Die Unterseite der Nadeln sind bei weitem heller. An den Streifen auf ihnen ist diese Art an besten zu erkennen.

Die Oberseite der Nadeln sind grün und nach jeder Seite steht nur ein Blatt

Das "Innere" des Baumes im Dezember 2013

Weiß-Tannen - Abies alba
Die Weiß-Tanne steht am Ökonomieweg auf der Höhe des Chinesischen Teehauses
Die Weiß-Tannen haben ihren Namen von der hellen Rinde. Fälschlich werden sie auch dadurch Silber- oder Edeltannen genannt. Es gibt in Europa nur noch wenige Bäume dieser Art. Eigeschleppte Schädlinge haben der Tanne schwer zugesetzt. 

Die Forstwirtschaft hat sie nicht mehr angebaut. Fichten versprechen höhere Erträge, obwohl das Holz der Weiß-Tanne härter und widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit ist.

Die Weiß-Tannen können bis 50 m oder höher werden. Sie haben dann ein Stammumfang in Brusthöhe bis zu 3,80 m
Grau-Tannen (oder Colorado-Tanne)- Abies concolor
Die Tanne ist nur der Vollständigkeit wegen hier abgebildet. Der Baum wächst in Berlin-Schmargendorf in einer normalen Wohnstraße. Offensichtlich fehlt es ihm an nichts. 

Wuchshöhen von 50 m sind bei diesem schnell wachsenden Baum keine Seltenheit. Das Holz ist gleich und sehr weich. Es hat keine Festigkeit und keinen großen Brennwert. Die Äste stehen waagerecht vom Sami ab. Die blaugrünen Nadeln werden bis 7,5 cm lang und sind die längsten aller Tannenarten. Die Heimat ist der Westen der USA in den Bergen über 1200m.
Gattung Hemlocktannen - Tsuga
Chinesische Hemlock-Tanne -  Tsuga chinensis
Eingezeichnet im Plan zwischen den Römischen Bädern und der Meierei steht diese Hemmlocktanne. Wenn die schwierige Bestimmung hier richtig ist, wird der Baum bis zu 50 Meter hoch. Es gibt mindestens 5 Varitäten.

Die drei Aufnahmen stammen vom Ende November 2013

Kanadische Hemlock-Tanne - Tsuga canadensis
Die Heimat dieser Hemlock-Tanne ist die Ostküste der USA. Sie werden nur 20-30 m hoch, können aber 1000 Jahre alt werden.

Die Nadeln sind weich. An der Spitze sind sie abgerundet und stehen wirr durcheinander vom Ast ab. 

Die Zapfen sind mit 2.5 cm klein. Sie sind grün und eiförmig. Es gibt kleine Wälder wo nur diese Art steht. Meistens aber wachsen sie mit anderen Koniferenarten zusammen.
Japanische Hemlock-Tanne - Tsuga diversifolia

Diese Japanische Hemlocktanne - Tsuga diversifolia  steht im Hopfengarten nordöstlich des Neuen Palais.

Der Baum wird bis max. 25 m hoch und erreicht dann einen Umfang in Brusthöhe von 1,30 m.

Der Baum wächst im nördlichen Japan. Hier in Europa kommt er nur in Parks und botanischen Gärten vor.

Berg-Hemlocktanne - Tsuga mertensiana
Sie ist in den schneereichen Gebieten im Süden Alaskas, an Kanadas Westküste in einem Reifen von 4000 km Länge heimisch. Sie kommt mit kurzen Vegetationsphasen aus und hat keine wirtschaftliche Bedeutung. Sie wird auch nicht als Zierbaum genutzt,

Auf Grund der klimatischen Klimabedingungen werden die Tannen nur zwischen 10 und 30 m hoch.