Museen ansich
Vorwort
Vorweggenommen: Ich bin kein begeisterter Museumsgänger. Und doch hat mich so manches Museum auf der Welt begeistert. Oft allerdings vollkommen anders als es sich die Museumsmacher gedacht haben. Hier ein Beispiel: So hat nicht im British Museum in London angesichts der einmaligen Stücke erst einmal erstaunt, was die Briten alles in Ägypten geklaut haben.
Wenn ich ein Museum betrete, vor allem ein kleines, fällt mir immer der Spruch der Alt-68 ein; Unter den Talaren, der Muff der 1000 Jahren. Aber schnell stellt sich die Bewunderung für dem aufregenden Beruf der Museumswächter ein. Ihr Stand Vermögen ist bewundernswert.
In Deutschland gibt es laut Mister Google 7120 Museen und 530 Ausstellungshauser. All die Heimatmuseum, Museen die Salzstreuer, Osterhasen, oder sonst was sammeln, sind nicht meine Welt. Selbst das Heimatmuseum an der Zehlendorf Eiche, gleich um die Ecke, wartet seit Jahrzehnten auf meinen Besuch. Aber einige große Museen auf der Welt habe ich mir schon angesehen.
Museumsinsel
Das erste Museum das ich betrat trat, betrat ich durch ein Fenster an der Spreeseite. Es war das Boden Museum. Wir klettern als Jungs an der Fassade hoch und stiegen durch ein Fenster ein . Wir klauten aber keiner 100 kg schwerer Goldmünze wie die Berliner Kleinfamilie Jahrzehnte später. Das Museum war ja noch gar nicht eröffnet. Wir kamen barfuß bis an den Eingang Saal wo der Fußboden voller Glasschaden war. Sie waren aus der riesigen Gruppe durch die Kriegseinwirkung heruntergefallen und keiner hatte sie bis dato weggefegt. Als das Museum für Vor- und Frühgeschichte eröffnet wurde, waren wir inter den ersten Besuchern.
Natürlich wurden im Laufe der Zeit alle anderen Häuser auch besichtigt. Nicht sehr oft, aber gerne. Es ist auf diesen Seiten hier zu sehen.
Museum in Dahlem, damals
Einen unvergessenen Eindruck hat der Südseesaal im Museum in Dahlem zu Westberliner Zeiten hinterlassen. Die Beleuchtung, die Ausmaße der Auslegerboote und deren schönes Holz sind wir unvergessen geblieben. Daran Habe ich später alle Museen gemessen. Kaum eines hat mich wieder so gefesselt.
Museum für Verkehr und Technik. Berlin
Gäbe es ein Wettbewerb für das sympathischste Museum, man könnte sicher sein, dass das Museum gewinnt. Kleine Kinder und große Dampflokomotiven, viel zum anfassen und mitmachen. Das begeistert. Schon die Douglas C-46 B Skytrain Über dem Eingang begeistert. Leider herrscht Platzmangel und nicht alles kann gezeigt werden. Wagons im Nahverkehr zum Beispiel.
Außenstelle….
So müssen weite Ausstellungsstücke in einem alten Lokschuppen historischen S -,U- und Straßenbahnen ausgestellt werden hinzukam Personalmangel und der Schuppen konnte nur an vier Sonntagen im September besichtigt werden. Aufgrund des schlechten baulichen Zustandes des Lokschuppens der Reichsbahn finden jetzt keine Führung mehr statt. Schade. Zwischen den rund 50 Verschiedenen Wagen da stand auch mal ein Leopardpanzer und restauriert aus dem ersten Weltkrieg. Ein schauriger Anblick.
Klar, kennt doch jeder! Na, Berliner? Schon mal da gewesen? Wo liegt denn das? Die meisten, die im Westteil der Stadt leben, dürften jetzt ins Grübeln kommen. Und zugegeben: Mich hat es im Leben nur 2 oder 3 mal in diese Gegend verschlagen. Und das Museum habe ich mir mal Sonntags ganz früh angesehen - von außen. Aber gehen Sie doch mal hin - wenn es wieder aufmacht!
Jetzt geht es an die Welt hinaus. Einfach so aus dem Gedächtnis zusammengeschrieben.
Pfauenthron, Teran
Klar, wenn man zwei Jahre in Tehran lebt, besichtigt man den Frauenthron. Natürlich wollte man den Thron sein der Kaiserfamilie der Pahlavis sehen. Mein erster war, in meinem jugendlichen Übermut damals, und man möge mir verzeihen: Hollywood hätte das in seinem damaligen Monumentalfilm besser hinbekommen. Allerdings ohne die uralten und schönen Teppiche. Mehrfamilienhaus lange
Im Untergeschoss, in einem Tresorraum, waren die Kronjuwelen Irans zu sehen. Als die16.000 Mann starke Elitetruppen des Shans Reza Pahlavi Stiefel auszogen und davon rannten und der Shah am 12.Februar 1979 das Land verließ - war eine heiße Zeit in Tehran - verschwanden die Juwelen. Erst 1990 tauchten sie in einem Tresorraum der iranischen Zentralbank wieder auf.
Deutsches Museum Kairo
Die Kolonialmächte haben sich kräftig in Ägypten bedient: Den Anfang machen die Franzosen mit ihren Truppen. Der rechte Obelisk das Ramses Tempel steht noch heute auf dem Place de la Concorde. Die Engländer holten sich i. a. den Stein von Rosetta. Und wir uns die Nofretete. In der Zeit des arabischen Frühlings 2010 sahen wir uns wieder einmal verstärkten Rückforderung ausgesetzt. Hätte man dem nachgegeben, wäre die schönste Büste der Welt jetzt wahrscheinlich in irgendeinem Keller der Oligarchen oder in einem Tresor in China verschwunden.
Museo de Oro, Bogota
Bei einem Besuch das Museums begreift man erst einmal das barbarische Vorgehen der spanischen Conquistadoren. So herrliche Goldarbeiten gibt es wohl auf der Welt nicht noch einmal. Die Spanier haben es einfach reingeschmolzen und das Gold per Schiffladung außer Landes gebracht. (Goldfloss von Eldorado)
Völkerkundemuseum, Mexiko
Anfang der Siebzigerjahre war das 1963 geplante Völkerkundemuseum in Mexico City weltberühmt. Um einen Innenhof gruppieren sich 23 Ausstellungshallen. Die Präsentation und die Lichtführung Epoche machen, Vorbild für viele andere Museen. Über diese beeindruckende Architektur sind die Ausstellungsstücke fast vergessen. Natürlich bis auf dem berühmten Stein der Sonne. (Sonnenscheibe)
Griffin Museum of Science and Industry, Chicago
Das zu beste Stück in diesem Museum und Chicago ist das deutsche U-Boot 505. Es geriet 1944 im Atlantik kampflos den die Hände der Amerikaner nach dem die Selbstversenkung fehlschlug. Spannend, das bei Wikipedia nachzulesen. Man konnte das U-Boot von hinten besichtigen. In Erinnerung geblieben ist die Museumsdame, die mit schriller Stimme immer wieder: „No Photos!“ Aber da waren die Bilder längst im Kasten.
British Museum, London
Viele Museen in der Welt Haben Stücke Aus dem alten Ägypten. Das British Museum auf London hat allerdings die schönsten! Es fällt auf das alles ziemlich handlicher Stücke sind, die noch einigermaßen gut zu transportieren waren. Wie hier auf dem Bild Ramses II. oder der Stein der Weisen. Die Briten haben wirklich die schönsten Stücke geklaut!
Hier ist der größte, aber bestimmt bekannteste Diamant der Welt zu sehen: der Koh-i-noor. Auf persisch ist Koh = Berg und Nor = Licht. Ein beeindruckender Klunker. Er muss so vor 5000 Jahren in Indien gefunden worden wann, bewerte mal den Person, dann den Afghanen und wieder den Indern. Schließlich landete er egal in der Krone von Königin Elisabeth.
Da war doch noch was? Ach ja Tempel!
Oder: Wo ein die Muse sonst noch küsst
Agrar, Amber Palast, Jaopur, Udaipur
Liebestempel von Khajuraho, Indien
Sex in großer Höhe. Getarnt als Blitzableiter-Hier im Tal des Ganges gibt es im schwül-feuchten Klima viele Gewitter. Man hatte Angst vor dem Donner. Und so gab es eine Göttin des Donners, eine Jungfrau. Sie sollte sich schamesrot von den erotischen Darstellung abwenden und amderswo Schaden anrichten. Herrlich, nicht wahr? Erotik als Blitzableiter!
Liebestempel i. e. S., Nicargua
Ägypten: Pyramide von Gizeh und Kanak, Luxor, Tal der Könige
Libanon: die römischen Tempel von Baalbek
Peru: Machu Picchu, Cusco
Guatemala: tTical
Mexiko: tempelanlagen von….
Beim Großen Manitu! Kann das Leben langweilig sein!
Managua, Caretera Pan Americana del Sur, km 7, Parkplatz von der Strasse nicht einzusehen. Rote Beleuchtung. Die Hübschesten kamen aus Columbien. Sprachkenntnisse nicht erforderlich. Das Bier aber soll dort dem Hören nach immer kalt sein.